Intel mit ersten 0,18-Mikrometer-Flash-Speicher-Chips
Neue Fertigungstechnologie
Der Halbleiter-Hersteller Intel wird ab sofort Flashspeicher für mobile Kommunikationsgeräte anbieten, die auf dem neuen 0,18-Mikrometer-Herstellungsverfahren basieren.
Die neue Technologie ermöglicht eine höhere Ausbeute in der Produktion und soll im kommenden Jahr den Bedarf für rund 100 Millionen zusätzliche Mobiltelefone und andere mobile Kommunikations-Geräte decken können.
Durch den Übergang von der 0,25 zur 0,18 Mikrometer- Lithographie beim Advanced+Boot-Block-Speicher und bei zukünftigen Flashspeichern, kann Intel eine höhere Produktverfügbarkeit mit niedrigeren Kosten für den rasant wachsenden Flash-Markt anbieten.
Intel schätzt, dass die OEMs im Jahr 2001 durch den Übergang zur 0,18-Mikrometer-Technologie zusätzlich 100 Millionen Handset-Geräte (z.B. Mobiltelefone) auf den Markt bringen können.
Ein integriertes Schutzregister und eine Besetzungsdichte von 64Mbit - eine der insgesamt drei geplanten Kapazitäten der Speicher - soll zusätzliche Sicherheitschips oder mehrfache Flashspeicher einsparen und damit die Kosten weiter senken.
Die ersten 0,18-Mikrometer-Flash-Speicher werden in der Fertigungsanlage von Intel in Santa Clara (Kalifornien, USA) produziert, die Fertigungsanlagen in Oregon, New Mexico und Colorado werden bis Jahresende folgen.
Die Flash-Speicher-Technologie war nach Erhebungen der Semiconductor Industry Association (SIA) das am schnellsten wachsende Speicherprodukt im Jahr 1999. Nach Aussagen der SIA wuchs der Bedarf an Flash-Speicher im Jahr 1999 um 63 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar und Schätzungen erwarten ein Wachstum um 34 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar im Jahr 2000 und um 20 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar im Jahr 2001.
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