Abo
  • Services:

Vergleichstest: GeForce256, GeForce2 GTS und Voodoo5 5500

Licht und Schatten der neuen Grafikgeneration

Die beiden Kontrahenten NVidia und 3dfx werfen im Mai ihre neuesten Grafikchips in den Ring - beide buhlen damit um den anspruchsvollen, spendablen Spieler und bieten zahlreiche neue Features für bessere 3D-Qualität und -Leistung. Im Vergleichstest müssen sich eine Grafikkarte mit GeForce2 GTS Grafikprozessor und eine Voodoo5 5500 mit dem neuen 3dfx VSA-100 Grafikchip gegen den bisherigen Leistungschampion GeForce256 durchsetzen.

Artikel veröffentlicht am ,

NVidias GeForce256 war der erste Consumer-Grafikprozessor, der mit einer integrierten Transform & Lightning Engine aufwarten konnte und damit dem Prozessor einen Großteil der 3D-Berechnungen abnimmt, sofern die Software DirectX 7 oder OpenGL nutzt. Allerdings ist die T&L-Engine mittlerweile von den im MHz-Rennen befindlichen Pentium-III- und Athlon-Prozessoren überholt worden, was der Attraktivität der GeForce256-Grafikkarten keinen Abbruch tut.

Visiontek GeForce2 GTS
Visiontek GeForce2 GTS
Mit dem GeForce2 GTS bringt NVidia nun den Nachfolger des GeForce256 auf den Markt, der eine höhere Taktfrequenz - 200 anstelle von 120MHz - und schnelleres T&L, eine verbesserte Pixel-Pipeline mit wesentlich besserem Textur-Handling und das neue Pixel-Shader-Feature für plastischere 3D-Grafik bietet. Letzteres bringt jedoch erst etwas, wenn im Sommer DirectX 8 erscheint - nebst Spielen, die selbiges unterstützen. NVidias Technologie-Demonstrationen haben jedoch eindrucksvoll bewiesen, wie gut 3D-Grafik damit aussehen kann. ATIs im Spätsommer auf den Markt kommender Radeon wird übrigens ebenfalls mit diesem Feature aufwarten. Erste GeForce2-GTS-Karten mit 32MB schnellem DDR-RAM werden bereits jetzt an den Handel bzw. PC-Hersteller ausgeliefert und sollten spätestens ab Mitte Mai überall erhältlich sein. Im Juni sollen dann 64MB-Versionen folgen.

3dfx Voodoo5 5500
3dfx Voodoo5 5500
Die Voodoo5 5500 besitzt zwei VSA-100-Grafikchips und 64MB SDRAM. Mit seinen neuen "T-Buffer"-Effekten und dem aufwendigen Full-Screen-Anti-Aliasing (FSAA) soll die Grafikkarte neue Maßstäbe in der Bildqualität setzen. Die T-Buffer-Effekte müssen von Spiele-Herstellern direkt unterstützt werden. Bei der getesteten Voodoo5-5500-Grafikkarte handelte es sich noch um ein Vorproduktions-Board (Alpha2), das vom endgültigen Produkt nur in einigen unbedeutenden Details abweichen soll. Die ersten Voodoo5-Karten sollen im Laufe dieser Woche vom Band laufen und voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni in Europa für etwa 700 DM erhältlich sein.

Vergleichstest: GeForce256, GeForce2 GTS und Voodoo5 5500 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Folgen Sie uns
       


Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit

Der Landwirtschaftssimulator kommt auf den C64: Giants Software legt der Collector's Edition des Landwirtschafts-Simulators 19 eine Version für den Heimcomputer von Commodore bei. Wir haben das gar nicht mal schlechte Spiel auf originaler Hardware gespielt.

Landwirtschafts-Simulator C64 - Fazit Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /