USA wollen GPS-Navigationsgenauigkeit verbessern
Zivile Nutzer können nun mehr als zehnmal genauere Positionsbestimmungen machen. In Zukunft sollen bis zu 18 neue GPS-Satelliten ins Orbit gebracht werden.
Nach eingehenden Beratungen im Verteidigungs- und Verkehrsministerium sowie dem Wirtschaftsministerium hat man eingesehen, dass die zivilen Nutzungsmöglichkeiten deutlich verbessert werden könnten, wenn man die sogenannte Selective Availability (SA), also die Einflussnahme auf die Genaugigkeit abschaltet. Die militärischen Anwendungsmöglichkeiten anderer Staaten würden damit zwar verbessert, doch sei angesichts der aktuellen Sicherheitslage zumindest für die USA keine erhöhte Bedrohung ausmachbar.
Nichtsdestotrotz können die USA jederzeit den GPS-Empfang in bestimmten Regionen abschalten, um beispielsweise Kriegsparteien einen Teil ihrer Ortientierungsmöglichkeiten zu nehmen. Im Bedarfsfall dürfte es auch wahrscheinlich sein, dass die SA einfach wieder eingeschaltet wird.
Das GPS-System wurde ursprünglich als militärische Navigationshilfe entwickelt. Die zivile Nutzung wurde jedoch bald zu einem Hauptanwendungszweck des Systems, das mittlerweile auch in Autos, Flugzeugen, Schiffen, im Rettungsdienst und zu vielen anderen Zwecken eingesetzt wird.
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