BioTrusT - Biometrische Verfahren für IT-Sicherheit
Erste Untersuchungsergebnisse vorgelegt
Auf einem überregionalen Workshop in Münster, an dem über 100 Teilnehmer aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen teilnehmen, werden nun erste Untersuchungsergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts BioTrusT präsentiert.
Gegenstand von BioTrusT sind biometrische Verfahren, wie z.B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, die Passwort und PIN bei Geld-, Kredit- und Chipkarten ergänzen oder ersetzen. Biometrische Verfahren können einen wesentlichen Beitrag z.B. zur Sicherheit im Geldverkehr und E-Commerce leisten, indem sie eine zweifelsfreie Identifikation der Karteninhaber ermöglichen. Für die Nutzer wären biometrische Verfahren zudem bedienungsfreundlicher, da sie sich für die ständig wachsende Zahl von Chipkarten keine PINs oder Passwörter mehr merken müssten.
- BioTrusT - Biometrische Verfahren für IT-Sicherheit
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Im Rahmen von BioTrusT wird zur Zeit untersucht, inwieweit biometrische Verfahren auf die Akzeptanz der Nutzer treffen, wie Daten- und Verbraucherschutz berücksichtigt werden können und wo noch Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht.
Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass entgegen weit verbreiteter Überzeugungen Fingerabdruck-Verfahren vom Nutzer sehr positiv bewertet werden. Auch Gesichtserkennung und Iriserkennung treffen auf Zustimmung. Kritisiert wurde häufig ein zu langsamer Identifikationsvorgang. Nicht geklärt sind auch Fragen zur behindertengerechten Gestaltung, zur Auslösung eines Notalarms, zu Alternativlösungen bei Verletzungen und zum kryptograhischen Schutz der biometrischen Daten.
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