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Orange nimmt an deutscher UMTS-Versteigerung teil

Britischer Mobilfunkprovider will Frequenz. Der britische Mobilfunkbetreiber Orange will nach eigener Aussage an der deutschen Auktion von UMTS-Lizenzen teilnehmen.
/ Andreas Donath
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Orange ist Gründungsmitglied eines Bieterkonsortiums mit dem Namen "Group 3G". Dazu gehören die spanische Telefonica und die Sonera Corporation, Finnlands größtes Telekommunikationsunternehmen.

Orange und Sonera werden jeweils 30 Prozent, Telefonica 40 Prozent der Anteile am Konsortium halten. Gemeinsam wollen die Konsortialmitglieder der "Group 3G" Sprach-, Daten-, Multimedia- und Internet- Dienste in Deutschland anbieten.

"UMTS ist ein entscheidender Entwicklungsschritt in der mobilen Kommunikationswelt" , erklärte Michael Latimer, Chief Operating Officer für internationalen Aktivitäten bei Orange. "Wir werden eine große Bandbreite moderner Multimedia-Dienste anbieten: Dazu zählen schneller Internet-Zugang, E-Commerce-Dienste, wie z.B. interaktives Homeshopping, Online-Buchungen, ortsabhängige Informationsdienste und Unterhaltung" .

Orange ist auch Mitglied des Xfera-Konsortiums, das letzten Monat die erste spanische UMTS-Lizenz erworben hat.

In Deutschland ist Orange durch seine hundertprozentige Tochter Hutchison Telecom GmbH präsent.

Experten halten bei der deutschen UMTS-Frequenz-Auktion Gesamterlöse von rund 110 Milliarden DM für wahrscheinlich.


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