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EU-Kommission leitet Verfahren gegen Nintendo ein

Nintendo soll gegen Kartellvorschriften der Europäischen Union verstoßen haben

Die Europäische Kommission hat beschlossen, gegen Nintendo und sieben weitere Unternehmen, die Nintendo-Produkte vertreiben, ein förmliches Verfahren einzuleiten. In einer Mitteilung der Beschwerdepunkte wirft die Kommission den Unternehmen vor, durch ihre Aufteilung des Marktes für Nintendo-Spielkonsolen und Videospiele die Preise künstlich auf hohem Niveau zu halten und damit gegen die Kartellvorschriften der Europäischen Union zu verstoßen.

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Der für die Wettbewerbspolitik zuständige Kommissar Mario Monti kommentierte den Fall mit den Worten: "Die Europäische Kommission hat die Aufgabe, die Verbraucher vor Geschäftspraktiken zu schützen, die die Preise künstlich auf hohem Niveau halten. Europäische Familien geben alljährlich Millionen für Videospiele aus, und wir wollen dafür sorgen, dass sie dabei nicht betrogen werden".

Gegenstand des Kommissionsverfahrens ist der Vertrieb von Nintendo-Produkten durch Nintendo und einige seiner offiziellen Importeure. Die Mitteilung der Beschwerdepunkte, eine Verfahrensstufe in kartellrechtlichen Untersuchungen, wurde neben der Nintendo Co auch den Unternehmen Linea GIG S.p.A., Itochu Corporation, Concentra L.DA, Bergsala AB, Nortec SA, CD-Contact Data GmbH und John Menzies Plc übersandt, so die EU-Kommission.

Die Kommission ist der Auffassung, dass diese Unternehmen eine kartellähnliche Absprache getroffen haben, um den europäischen Binnenmarkt unter sich aufzuteilen.

"Nach den der Kommission vorliegenden Informationen wurde jedem Unternehmen ein Staat in der Europäischen Union zugeteilt, in dem das Unternehmen die Nintendo-Produkte vertreiben sollte und gleichzeitig verpflichtet war, Parallelhandel, d.h. Exporte in andere Länder über inoffzielle Kanäle, zu verhindern. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, erteilten die Unternehmen ihren Groß- und Einzelhandelskunden in erster Linie Exportverbote und kontrollierten deren Einhaltung", so die Kommission in einer Pressemitteilung. Die Unternehmen hätten eng kooperiert, um jede Quelle möglichen Parallelhandels zu ermitteln. Unternehmen, die Parallelhandel von ihrem Gebiet aus zuließen, wurden bestraft.

Die Kommission wirft Nintendo ferner vor, Einzelhändlern den Preiswettbewerb zu erschweren.


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