Abo
  • Services:

Terratec bringt M3PO-OS 2.02

Update für Terratecs stationären MP3-Player

Seit vorgestern steht auf den Terratec-M3PO-Seiten das neue Operating System, kurz OS, für den MP3-Player M3PO zum Download bereit. Die Liste der Änderungen in der neuen Version 2.02 ist lang und enthält neben einigen Bugfixes und überarbeiteten Funktionen auch etliche neue Features.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Terratec hat das M3PO-OS jetzt in zwei Teile aufgespalten. Der erste Teil ist der "Advanced Monitor", der sich getrennt vom restlichen OS updaten lässt. Im Monitor - in diesen kommt man durch längeres Drücken der STOP-Taste beim Einschalten des M3PO - lassen sich das OS sowie der Monitor selbst updaten.

Stellenmarkt
  1. Viertel Motoren GmbH, Nürnberg
  2. VR FinanzDienstLeistung GmbH, Berlin

Ferner gibt es noch einen, wohl eher für Entwickler interessanten Debug-Menüpunkt, sowie die Möglichkeit, den M3PO zu resetten. Durch diese Aufteilung soll ein versehentliches "zerflashen" des M3PO durch den Anwender, ob durch kaputte Update-Dateien oder Fehlbedienung, wie es in der Vergangenheit häufiger vorkam, nicht mehr möglich sein.

Neben einer völlig neuen, noch intuitiver zu bedienenden Menüstruktur, wurde auch die Handhabung von Playlisten erheblich verbessert. Der M3PO liest und schreibt jetzt das verbreitete M3U-Format, das alle gängigen Software-MP3-Player wie Winamp unterstützen. Neu ist auch der Sleeptimer, der das Gerät nach einer zwischen 10 und 120 Minuten in Zehnerschritten einstellbaren Zeit in den Ruhezustand versetzt.

Um zu verhindern, dass auf Partys Freunde das Gerät verstellen oder, natürlich nur versehentlich, die Festplatte formatieren, hat Terratec nun einen Partylock integriert, der das Gerät mit einem Passwort schützt.

Gerade bei eingebauter Festplatte als sehr angenehm erweist sich der neue Splitmode. Der M3PO bricht auf Wunsch zu lange Datei- und Verzeichnisnamen nach 20 Zeichen, nach einem definierten Trennzeichen wie zum Beispiel "-" um oder scrollt den jeweiligen Eintrag durch das Display. Zusammen mit der Möglichkeit, Verzeichnisse auf der Festplatte auch entgegen dem Uhrzeigersinn zu selektieren, macht das die Handhabung bei großen Festplatten und damit einigen Hunderten von Alben auf der Platte deutlich komfortabler.

Um die in älteren M3PO-OS-Versionen teilweise etwas träge Reaktionszeit des Players bei großen Mengen von MP3-Titeln auf der Festplatte zu verbessern, gibt es jetzt die Möglichkeit, den M3PO eine Index-Datei auf der Festplatte erzeugen zu lassen. Nach der Erstellung dieser Index-Datei verbesserte sich die Reaktionszeit bei einer mit 18GB-MP3-Titeln gefüllten Festplatte tatsächlich spürbar.

Neben den neuen Features wurden auch etliche kleinere nicht sofort sichtbare Verbesserungen in das M3PO-OS integriert. Die Aufzählung aller Veränderungen würde zu weit führen, darum hier nur die wichtigsten: So gehören jetzt all die kleineren Probleme mit variablen Bitraten endlich der Vergangenheit an. Der M3PO spielt nun auch MPEG-1-Layer-2-Titel ab und unterbricht während eines Wechsels der CD nicht mehr die Wiedergabe von auf der Festplatte gespeicherten MP3-Titeln.

Ebenfalls neu: Der Player startet auf Wunsch nach dem Einschalten sofort mit der Wiedergabe von MP3-Titeln und wechselt standardmäßig in das Hauptverzeichnis einer eventuell eingebauten Festplatte. Neue Routinen für den Festplatten-Zugriff beschleunigen das Kopieren von CD auf Festplatte und stellen die Kompatibilität zu älteren Festplatten sicher. Bei der Erstellung von Verzeichnissen auf der Festplatte im M3PO sind jetzt auch Umlaute erlaubt und der Info-Knopf auf der Fernbedienung zeigt neben der aktuellen Bitrate jetzt auch die Jahres- und Genrefelder des ID3-Tags an.

Fazit:
Insgesamt rechtfertigen die neuen Features und Verbesserungen den Sprung auch die neue Versionsnummer und werten den Terratec M3PO deutlich auf. Allein der verbesserte Komfort bei eingebauter Festplatte und großen MP3-Beständen machen das Gerät noch attraktiver. Wie Produktmanager Wim Roegels durchsickern ließ, arbeitet Terratec bereits an der nächsten Generation des M3PO-OS, das weitere neue Features enthalten wird. Besitzer des Terratec M3PO können also gespannt sein und sollten von Zeit zu Zeit mal auf der M3PO-Internet-Seite vorbeischauen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 24,99€ + Versand (Vergleichspreis 41,18€)
  2. 44,99€ (Vergleichspreis 90,51€)
  3. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis über 102€)
  4. für 229€ statt 263,99€ im Vergleich (+ 30€ Rabatt bei Zahlung mit Masterpass und Gutschein...

Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /