Abo
  • Services:

Order8.com: Produkt-Börse mit transparenter Preisbildung

GNN.de: Was zeigen Ihre Charts?

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Dirk de Pol: Woher weiß ich, ob ein Schnäppchen ein Schnäppchen ist? Es geht nicht nur darum, Preise zu drücken, sondern darum, schnell einen Marktüberblick zu gewinnen und wirklich marktgerechte Preise zu erzielen. Die Charts von Order8.com zeigen daher in Echtzeit an, zu welchem Preis andere Nachfrager kaufen wollen und wie gegenwärtig der günstigste Verkaufspreis für ein bestimmtes Produkt aussieht. Das findet man an keiner anderen Börse. Die Spekulation auf eine bestimmte Preisentwicklung erhält mit unseren Charts eine solide Grundlage, die man sich auch als Kleinanleger für neu ausgegebene Aktien wünschen würde. Käufer und Verkäufer können sich bei der Festlegung ihres Preislimits an dem entsprechenden Chart orientieren. Der Preis-Chart bietet jedoch auch Spaß. Jeder Käufer greift mit der Abgabe eines Angebotes aktiv in den Preis-Chart ein. Er kann die Veränderung des Charts durch seine Nachfrage direkt sehen. Um so mehr Nutzer ihre Nachfrage und Preisvorstellung über Order8.com artikulieren, um so spannender und lebendiger entwickelt sich der Preis-Chart.

GNN.de: Welche Möglichkeiten bietet der Chart Verkäufern?

Dirk de Pol: Verkäufer können am Preis-Chart ablesen, zu welchem Preis sie welche Stückzahl verkaufen können. Sie können ihren Preis entsprechend gestalten. Eine Information, die sonst eine teure Marktrecherche erfordert. Verkäufer können so gewinnoptimierte Angebote abgeben.

GNN.de: Wie ist die Gefahr einzuschätzen, dass die Erwartungen der Käufer an Order8.com all zu hoch sind und durch unrealistische Preis-Limits die Attraktivität des Marktplatzes leidet?

Dirk de Pol: Wir wollen den Spaß an Order8.com nicht verderben. Bei uns kann jeder Nutzer seinen absoluten Traumpreis abgeben. Wer mit einer echten Kaufabsicht sein Angebot abgibt, der wird mit einem gewissen Preisrealismus an die Sache herangehen.

GNN.de: Wie schätzen Sie die rechtliche Situation ein, insbesondere, was die Rabatt- und Wettbewerbsgesetze angeht?

Dirk de Pol: Wir bilden echte Nachfrage und echte Angebote ab. Wir werben nicht mit Was-wäre-wenn-Rabatten. Die Vergangenheit hat gezeigt: Nicht jeder Rabatt ist automatisch ein Preisvorteil. Das Wettbewerbsrecht legt lediglich die Spielregeln der Wettbewerber untereinander fest. Wir halten uns an diese Regeln.

GNN.de: Wie finanziert sich Order8.com?

Dirk de Pol: Wir erheben durchschnittlich zwei Prozent Provision von den Verkäufern auf die getätigten Umsätze. Eine weitere Einnahmequelle wird das Lizenzgeschäft bilden.

GNN.de: Wie entstand die Idee zu Order8.com?

Dirk de Pol: Wir haben die Business-Modelle der existierenden Online-Handelsplätze, die neue Produkte verkaufen, ausführlich analysiert. Zu unserer Überraschung haben wir nach intensiver Suche festgestellt, dass nirgendwo Preise wie an einer Wertpapierbörse gebildet werden. So kamen wir auf die Idee, die erste Börse für Produkte zu starten, an der Angebot und Nachfrage direkt zusammenkommen. Einen Dienst aufzusetzen, der dies für Produkte aller Art ermöglicht, hat uns fasziniert. Durch Order8.com sollen auch Produkte vom Börsenfieber erfasst werden.

GNN.de: Wie sehen Sie die weitere Entwicklung der Online-Märkte?

Dirk de Pol: Im Internet werden sich unabhängige, transparente Märkte durchsetzen, die den Käufer als starken Faktor der Internet-Wirtschaft ernst nehmen. Der Austausch zwischen Nachfrager und Anbieter wird immer wichtiger. Wir präsentieren Order8.com daher bewusst schon in der Beta-Phase, um frühzeitig zu sehen, wie Internet-Nutzer und -Anbieter unsere Börse annehmen und wie wir sie mit ihrer Hilfe noch optimieren können.

GNN.de: Wer steht hinter dem Unternehmen?

Dirk de Pol: Gemeinsam mit Sebastian Biere bilde ich den Vorstand. Seit 1997 bin ich im Internet-Bereich tätig. Zuletzt habe ich als PR- und Marketing-Manager für die BusinessOnline AG und davor als Chefredakteur von akademie.de gearbeitet. Dort habe ich auch Sebastian Biere kennen gelernt, der Rechtsanwalt und Rechtsexperte auf dem Gebiet des Internet ist. Gudrun Kaltwasser unterstützt uns als Mitgründerin und Mitglied des Aufsichtsrats. Zuletzt hat sie bei dem Börsengang eines Risikokapital-Unternehmens mitgewirkt, bei dem sie viele Jahre gearbeitet hat. Die Cnited AG beschäftigt derzeit sieben fest Angestellte und elf freie Mitarbeiter. Bis zum Jahresende ist ein Ausbau auf 35 Mitarbeiter vorgesehen. Programmiert wird unser Dienst von der Infonie GmbH, die auch Mitgesellschafter ist. Infonie ist durch Fireball.de und Paperball.de bekannt geworden.

GNN.de: Wo sehen Sie Order8.com in 12 bzw. 24 Monaten?

Dirk de Pol: Order8.com soll zu der Quelle für Preisinformation werden. On- und Offline-Handel werden sich an unserem aktuellen Börsenpreis orientieren, in Warenhäusern werden elektronische Preisschilder direkt den aktuellen Börsenpreis bei Order8.com anfordern und entsprechend angeben ... Nein, das wird vielleicht noch etwas länger dauern. Bis dahin haben wir noch andere Ideen auf Lager, mit denen wir in den nächsten Monaten überraschen wollen.

GNN.de: Wann ist der offizielle Start?

Dirk de Pol: Order8.com ist bereits voll funktionstüchtig. Schon jetzt können Käufer und Verkäufer den Handel unter www.order8.com aufnehmen. Offizieller Start ist der 15. Mai 2000. Unter allen Teilnehmern der Beta-Phase verlosen wir Produkte aus der Angebotspalette.

 Order8.com: Produkt-Börse mit transparenter Preisbildung
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019)

Das neue Latitude 7400 ist ein 2-in-1-Gerät für Geschäftskunden. Im ersten kurzen Test von Golem.de macht das Gerät einen guten Eindruck, der Preis ist mit mindestens 1.600 US-Dollar aber recht hoch.

Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    •  /