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AMD demonstriert Athlon-Chipsatz mit DDR-RAM-Unterstützung

Auch beim AMD-760-Chipsatz kein RDRAM-Support

AMD hat auf der WinHEC in New Orleans den Prototypen des Athlon-760-Chipsatzes gezeigt, der neben herkömmlichen SDRAMS auch den äußerst leistungsfähigen und bisher hauptsächlich von Grafikkarten genutzten Double-Data-Rate (DDR)-Speicher unterstützt. Diese Technologie soll es dem Athlon-Prozessor ermöglichen, in neue Leistungsbereiche, vor allem bei rechenintensiven Anwendungen wie Videobearbeitung, CAD/CAM oder wissenschaftlichen Programmen, vorzustoßen.

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DDR-RAM ist die Speichertechnologie mit der derzeit höchsten verfügbaren Bandbreite und den niedrigsten Ansprechzeiten (Latenz). DDR-RAMs nutzen die Vorteile der Synchronous-Dynamic-Random-Access-Memory (SDRAM)-Technologie, bieten jedoch eine wesentlich höhere Bandbreite: Bei einem Speichertakt von 133MHz soll DDR-RAM bis zum 2,6fachen der Speicherbandbreite von ebenfalls auf 133MHz getaktetem SDRAM erreichen.

Die Kosten für DDR-RAM liegen dabei laut AMD nicht wesentlich höher als die für SDRAM. So dürfte es nicht nur schneller sondern auch günstiger sein als das derzeit von Intel favorisierte teure RDRAM, das bisher in der Fachpresse nicht sonderlich viel Lob für seine Leistung bekommen hat. Damit geht AMD wieder einen anderen Weg als Intel und zeigt dessen RDRAM weiterhin die kalte Schulter.

AMD zeigte die Technologie-Demonstration in enger Zusammenarbeit mit namhaften Speicher-Herstellern, die noch in diesem Jahr mit der Produktion von DDR-RAM-Bausteinen beginnen wollen. Zu diesen zählen Micron, Samsung, Toshiba, Hitachi, NEC, Hyundai und Infineon Technologies. Sowohl der neue AMD-760-Chipsatz als auch die DDR-Speichermodule sollen in der zweiten Jahreshälfte verfügbar sein. Es wird allgemein erwartet, dass DDR-RAM in absehbarer Zeit zu vergleichbaren Kosten hergestellt werden kann, wie das jetzt in PCs übliche SDRAM.

"Unsere OEM-Partner haben gefordert, dass AMD Chipsätze der nächsten Generation entwickelt, die eine neue, außergewöhnlich leistungsfähige Infrastruktur zu wettbewerbsfähigen Kosten ermöglicht", so David Somo, Vice President of Product Marketing der Computations Products Group von AMD. "Als Antwort auf die Nachfrage nach DDR-RAM arbeitet AMD eng mit führenden Herstellern dieser neuen Technologie zusammen. Dies soll AMD in die Lage versetzen, eine völlig neuartige Infrastruktur für AMD-Athlon-Workstations und -Server anzubieten.

Die SMART Technologies, Inc. hat zusätzlich den Beginn eines Validierungs-Programms für die DDR-Speichertechnologie angekündigt. Als Mitglied der in allen Industrienationen vertretenen JEDEC und AMI2 hat sich SMART verpflichtet, neuen Hochleistungs-Speichertechnologien den Weg zu ebnen. SMART ist eine unabhängige Einrichtung, die kritische DDR-SDRAM-Spezifikationen von Drittanbietern überprüft und somit OEMs zusätzliche Unterstützung und Vertrauen bei der Entwicklung von eigenen Systemen mit DDR-Speicher bietet. Das Ziel dieses Programms ist, sicher zu stellen, dass DDR-RAM-Module von jedem Anbieter mit AMD-Chipsätzen zusammenarbeiten, die DDR-RAM unterstützen. AMD arbeitete ebenfalls während aller Entwicklungsphasen von DDR-Bausteinen mit den verschiedensten Anbietern eng zusammen, um die Kompatibilität sicher zu stellen.


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