Microsoft erhöht nach Kurseinbruch Personal-Aktienoptionen
Microsoft betont zwar, dass dies ein lang geplanter Schritt sei, um die Attraktivität der Arbeitsplätze zu verbessern, doch kommt der Geldregen zu einem Zeitpunkt, zu dem Microsoft-Angestellte durch ein Tal der Tränen gehen müssen.
Durch die massiven Kursverluste der Aktie müssen die Angestellten, die einen Großteil ihres Salärs in Form von Bezugsrechten erhalten, starke Buch-Verluste hinnehmen.
Angesichts des Kartellverfahrens gegen Microsoft dürfte auch die Stimmung der Beschäftigten nicht gerade schwindelnde Höhen erreichen. Mit den Optionen ist es den Angestellten möglich, Microsoft-Aktien kursunabhängig zu einem vorher festgelegten Kurs kaufen zu können – sinkt der Aktienkurs unter diesen Kurs, ist die Option wertlos.
Im Dezember '99 stand die Microsoft-Aktie bei rund 119,94 US- Dollar, während sie am Ostermontag nur noch bei 65 US-Dollar lag.



