Talkline bietet mit um deutsche UMTS-Lizenz

Tele Danmark und SBC geben deutschem Markt eine hohe Priorität

Kurz vor Ablauf der Bewerbungs-Frist am 28. April 2000 erklärt Kim Frimer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Talkline GmbH, man wolle an der Versteigerung der Lizenzen für den Mobilfunk der 3. Generation - UMTS - teilnehmen.

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Die Versteigerung wird Anfang Juli von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post durchgeführt. Experten rechnen mit einem zweistelligen Milliarden-Betrag für eine Lizenz.

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Kim Frimer kommentiert diesen eher unerwarteten Schritt der Tele-Danmark-Tochter: "Es ist sowohl der ausdrückliche Wunsch des Talkline-Managements, als auch der unserer Gesellschafter Tele Danmark und SBC Communications, dass Talkline auch künftig eine gewichtige Rolle im Mobilfunkmarkt der Zukunft in Deutschland einnimmt." Frimer weiter: "Wir werden alles daran setzen, um eigenständiger UMTS-Netzbetreiber zu werden - wir haben das Know-how, eine Basis von heute mehr als 1,5 Millionen Kunden und das Backing unserer Gesellschafter."

Frimer verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass es in Deutschland nicht zu so exorbitant hohen Preisen für eine einzelne UMTS-Lizenz komme wie in England. "Denn egal, was die Lizenz kostet: Jedes Unternehmen, das eine Lizenz ersteigert, muss weitere Milliarden für das entsprechende UMTS-Netz aufbringen."

Auf die Investitions-Höhe für die UMTS-Lizenz, die Talkline bereit ist zu tätigen, wollte Frimer sich im Vorfeld nicht festlegen. Als Mitglied der Tele-Danmark/SBC-Gruppe bieten sich für Talkline zudem verschiedene Kooperationsmöglichkeiten, so Frimer - sowohl innerhalb als auch ausserhalb der eigenen Unternehmens-Gruppe. Zu Spekulationen um mögliche externe Kooperationspartner nahm der Talkline-CEO jedoch keine Stellung.

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