US-Präsident schaltet sich ins MS-Kartellverfahren ein

Konsequenzen der Zerschlagung sollen erörtert werden

Bislang hatte sich das Weiße Haus nicht sonderlich stark für das Kartellverfahren gegen den Software-Riesen Microsoft interessiert - so schien es zumindest. Jetzt, da das Urteil kurz bevorsteht, wollen US-Präsident Clinton und andere hochrangige Vertreter nach Zeitungsberichten über den Fortgang des Verfahrens informiert werden.

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Es ginge nach Angaben des Weißen Hauses allerdings nur um ein informelles Treffen, beeilte sich ein Sprecher zu betonen. Die Richterentscheidung sei unabhängig.

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Am Freitag will die Klägerseite detaillierte Maßnahmen vorstellen, wie man Microsoft in Zukunft hindern kann, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen.

Nach Berichten vom Montag soll zumindest eine Option darunter sein, die einer Zerschlagung des Unternehmens gleichkommt und die Aufgliederung nach Produktsparten vorsieht.

An der Börse kam es nach Bekanntwerden dieser Option zu einem enormen Kursrutsch der Microsoft-Aktie, die rund 16 Prozent an einem einzigen Handelstag verlor.

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