QNX gibt Plattform für Information-Appliance-Entwickler frei
Für die QNX-Echtzeitplattform wurde aus diesem Grund ein neues "Accessible Source"-Modell eingeführt, das für die meisten Module – mit Ausnahme der Kernkomponenten – die Quell-Codes zur Verfügung stellt. Damit sollen vor allem Linux-Entwickler angesprochen werden, die sich schnell auf der QNX-Plattform zurechtfinden sollten, zeichnet sich diese seit kurzem doch durch eine hohe Linux-Kompatibilität aus.
Bereits im Aufbau befindet sich das Web-basierte QNX Developer's Network (QDN), um neue Entwickler und ISVs schnell in die QNX-Gemeinde zu integrieren. QNX hofft, dass daraus eine große, selbständige und motivierte Entwicklergemeinde erwächst. Auf QDN werden eine Reihe von Support-Leistungen zur Verfügung gestellt, dazu gehören etwa der Informationsaustausch in Newsgroups, FAQs, technische Hintergrundinformationen, Upgrades und kostenlose Software.
"Unser Ziel ist einfach. Wir wollen, dass ein Drittel der über 400 Millionen [Information-Appliances], die laut Analysten bis 2003 existieren werden, auf der QNX-Echtzeitplattform basieren" , sagte Gordon Bell, Präsident von QNX, zu den ehrgeizigen Plänen des Unternehmens.
Entwickler können sich ab sofort unter get.qnx.com (öffnet im neuen Fenster) registrieren, um eine Kopie der QNX-Echtzeitplattform zu erhalten. Die Plattform wird im Mai für einen ausgewählten Kreis an Entwicklern sowie für die Teilnehmer der QNX2000-Konferenz verfügbar sein. Die breite Öffentlichkeit kann die QNX-Plattform ab Sommer aus dem Internet herunterladen.