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Apple macht 233 Mio. US-Dollar Gewinn im zweiten Quartal

Umsatzwachstum von 27 Prozent – Gewinnwachstum von 72 Prozent. Mit einem Gewinn von 233 Millionen US-Dollar bzw. 1,28 US-Dollar Gewinn pro Aktie hat Apple das zweite Geschäftsquartal des Finanzjahres 2000 zum 1. April 2000 beendet. Im Vergleichsquartal 1999 verzeichnete Apple noch einen Gewinn von 135 Millionen US-Dollar bzw. 0,84 US-Dollar Gewinn pro Aktie.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Umsatz im abgeschlossenen Quartal betrug 1,94 Milliarden US-Dollar – ein Zuwachs von 27 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres. Die Bruttogewinnspanne lag bei 28,2 Prozent gegenüber 26,3 Prozent im Vergleichsquartal 1999. Das internationale Geschäft trug 51 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

In dem aktuellen Ergebnis von 233 Millionen US-Dollar Gewinn sind 73 Millionen US-Dollar aus nicht-operativen Geschäftserlösen enthalten. Dieser Gewinn resultiert aus dem Verkauf von 1,5 Millionen Aktien der ARM Holdings plc. – pro Aktie entspricht dies 0,40 US-Dollar. Ohne diesen einmaligen Ertrag läge der Gewinn für das abgeschlossene Quartal bei 160 Millionen US-Dollar, gleichbedeutend einem Zuwachs von 72 Prozent bzw. 0,88 US-Dollar Gewinn pro Aktie, einem Zuwachs von 47 Prozent jeweils zum Vergleichsquartal 1999.

Apple beschäftigt zur Zeit 10.624 Mitarbeiter.

Durch den Verkauf von 1.043.000 Systemen, davon 350.000 PowerMacintosh G4 und 100.000 PowerBooks, stieg der weltweite Absatz um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dabei erzielte Europa mit 36 Prozent Wachstum die prozentual höchste Steigerungsrate.

"Wir sind über die exzellenten Quartalsergebnisse sehr erfreut – besonders über die hohe Nachfrage nach unseren PowerMac-G4- und PowerBook-Rechnern" , sagt Steve Jobs, CEO von Apple. "Parallel dazu hat Apple seine marktführende Position im Bereich Desktop Video untermauert – auf der Consumer-Seite mit der Softwarelösung iMovie und im professionellen Bereich durch die Videoschnittsoftware Final Cut Pro."

"Die starke Nachfrage speziell nach unseren Produkten für den professionellen Einsatz kombiniert mit einem effizienten operativen Geschäft resultieren in einem sehr hohen Gewinn" , ergänzt Fred Anderson, Finanzchef von Apple. "Apple verfügt zum Ende des zweiten Quartals über 3,6 Milliarden US-Dollar an freien Mitteln und kurzfristigen Investitionen."

Apple gab zudem bekannt, dass der Verwaltungsrat einem Aktien-Split im Verhältnis zwei-zu-eins zugestimmt hat. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die morgen stattfindende Aktionärsversammlung erhält jeder Aktionär für jede sich am 19. Mai 2000 in seinem Besitz befindliche Aktie eine zusätzliche Aktie. Der Handel auf der nach dem Split angeglichenen Basis beginnt am 21. Juni 2000.


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