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Pocket PC - Microsoft attackiert Palm

Neue PDAs mit Windows CE sollen Palm das Fürchten lehren. Microsoft stellte am Mittwoch zusammen mit Industriepartnern den Pocket PC vor, der nun endlich die Art und Weise, in der Menschen ihre persönlichen Informationen organisieren, in Microsofts Sinn ändern soll. Der erste Versuch und der Name Palm Sized PCS könnte dem Palm kaum gefährlich werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Pocket PC wird von verschiedenen Herstellern wie beispielsweise Hewlett-Packard gefertigt, basiert aber auf einer von Microsoft vorgegebenen Kernspezifikation. Die Geräte besitzen eine spezielle Version von Microsofts Internet Explorer, Outlook, Word und Excel. So sollen sich mit den Geräten von unterwegs E-Mails versenden, Dokumente bearbeiten, Musik hören oder wichtige Informationen recherchieren lassen.

Microsoft hat dazu mit einigen Hardwareherstellern und Softwarepartnern folgende Spezifikation erarbeitet, die die Basis für die Geräte darstellt:

  • 32MB RAM
  • 133MHz Prozessor
  • 16-bit-Farbbildschirm mit mehr als 65.000 Farben

Softwareseitig bietet der Pocket PC ein neues einfaches User-Interface, das deutlich schneller und stabiler arbeiten soll als ältere Windows-CE-Versionen. Zudem sind die Pocket PCs mit Erweiterungsslots ausgestattet, die es dem User ermöglichen, beispielsweise eine CompactFlash-Speicherkarte, ein Modem, Drucker, Digitalkamera oder andere Hardware anzuschließen.

Die Preise für die neuen Pocket PCs sollen je nach Ausführung zwischen 299,- und 599,- US-Dollar liegen. Zusatzfunktionen will Microsoft in Paketen anbieten. Das Fun Pack enthält für 75,- US-Dollar beispielsweise eine 4MB CF-Card und eine CD mit 20 Spielen inklusive PacMan, Bildbearbeitung, PDF-Viewer und einiges mehr. Mit dem E-Mail-Pack richtet man sich an Unternehmen. Es enthält für 99,- US-Dollar ein 56K-Modem als CF-Card.


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