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Telekom: Gewinn verbleibt auf Vorjahresniveau

Konzernumsatz legt auf 9,4 Milliarden Euro zu

Die Deutsche Telekom AG hat ihr Ergebnis im ersten Quartal 2000 behaupten können. Der Konzernüberschuss blieb auf vergleichbarer Basis, das heißt ohne die Auslandstöchter One2One, max.mobil und Siris, nach ersten vorläufigen Zahlen mit 0,5 Milliarden Euro konstant gegenüber den ersten drei Monaten 1999.

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Unter Berücksichtigung des Verkaufserlöses von Global One und unter Abzug der Konsolidierungskreisveränderungen sowie beschleunigter Abschreibungen im Bereich des Telefonnetzes zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ergibt sich ein ausgewiesener Konzernüberschuss von 1,9 Milliarden Euro.

Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Milliarden Euro auf 9,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Davon kommen 0,8 Milliarden Euro aus den erstmals vollkonsolidierten Beteiligungen an dem britischen Mobilfunkbetreiber One 2 One, der österreichischen Mobilfunkgesellschaft max.mobil und der französischen Festnetzgesellschaft Siris sowie 0,3 Milliarden Euro von den Wachstumstreibern und aus dem Kerngeschäft.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999 konnte der Umsatz leicht ausgebaut werden, und zwar um ein Prozent von 35,1 Milliarden auf 35,5 Milliarden Euro. Die Marktanteilsverluste wurden durch Preissenkungen eingedämmt, so die Telekom. Die Umsatzrückgänge in der klassischen Netzkommunikation konnten durch andauernde Zuwächse bei anderen Wachstumstreibern - vor allem der Mobilkommunikation - und Umsätzen aus dem internationalen Geschäft ausgeglichen werden. So wurde die Beteiligung an max.mobil aufgestockt und One 2 One erstmals für das vierte Quartal voll konsolidiert.

Der Anteil der Umsatzerlöse im Bereich Netzkommunikation am gesamten Konzernumsatz belief sich 1999 auf 47,2 Prozent, im Vergleich zu 58,4 Prozent im Vorjahr. Die Entgelte für Inlands- und Auslandsfernverbindungen stellten nur noch 12 Prozent des Umsatzes dar im Gegensatz zu 24 Prozent 1998.

Der Konzernüberschuss 1999 lag mit 1,3 Milliarden Euro knapp 1 Milliarde Euro unter dem Vorjahresniveau. Der drastische Margenrückgang in der Netzkommunikation konnte hier - anders als beim Umsatz - nicht aufgefangen werden. Darüber hinaus seien auch Goodwill-Abschreibungen sowie Anlaufverluste bei den strategischen Beteiligungen max.mobil und One 2 One angefallen - insgesamt 0,5 Milliarden Euro. Auch müssen hierbei die Kosten der Kapitalerhöhung mit gut 0,2 Milliarden Euro berücksichtigt werden. Zudem kam es im Berichtsjahr noch nicht zu Teilverkäufen des Breitbandkabelnetzes und so auch zu keinem Ergebnisbeitrag.

Die Deutsche Telekom will der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in unveränderter Höhe von 0,62 Euro pro Aktie vorschlagen.


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