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OpenML - OpenGL wird Video-tauglich

Industrie-Größen gründen Khronos Group zur Entwicklung von OpenML. In der letzten Woche haben zahlreiche namhafte Hersteller angekündigt, gemeinsam eine standardisierte Programmier-Schnittstelle schaffen zu wollen, die es ermöglicht, aus entsprechend angepassten Anwendungen heraus auf Grafik-, Video- und Audio-Hardware zuzugreifen. OpenML soll dabei eng mit der 2D- und 3D-Grafikschnittstelle OpenGL zusammenarbeiten und entsprechende Erweiterung dafür bereitstellen.
/ Christian Klaß
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Mit OpenML soll plattform- und hardwareübergreifend die Verarbeitung von digitalem Audio und Video ermöglicht und eine Anpassung an verschiedene Systeme erleichtern werden. Unter OpenGL soll außerdem dank OpenML die Echtzeit-Kombination von 3D-Grafik und Video leichter möglich werden.

Die Entwicklung von OpenML wird von der eigens gegründeten Khronos Group überwacht und vorangetrieben. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Industrie-Größen wie 3dfx, 3Dlabs, ATI, Compaq, die Autodesk-Tochter Discreet, Evans & Sutherland, IBM, Intel, S3 und SGI. Unterstützung erhält OpenML auch von Microsoft, allerdings nur, was die Windows-Plattform angeht.

Die Khronos Group wird weitere Unternehmen zur Teilnahme einladen, die Technologie zu adaptieren oder an deren Entwicklung mitzuwirken. In zwei Jahren soll die Schnittstelle aus der Industrie aufgrund ihrer Verbreitung und Möglichkeiten nicht mehr wegzudenken sein. Hoffentlich ist bis dahin auch NVidia mit von der Partie, denn bis jetzt lässt sich der Name des recht wichtigen Grafikchip-Herstellers nicht in der Mitgliedsliste ausmachen.

Näheres zu OpenML und Khronos findet sich im Internet unter www.khronos.org(öffnet im neuen Fenster) .


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