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Spieletest: Need for Speed Porsche - Rennspiel in Perfektion

Fünfter Teil der beliebten Raserei. Die Need-for-Speed-Serie von Electronic Arts gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Rennspielen am PC. Schließlich waren die Programme vor allem grafisch der Konkurrenz immer einen Tick voraus. Spielerisch hatten sich jedoch zumeist kleinere Mängel eingeschlichen, die das Gesamtbild trübten. Mit dem fünften Teil wird dieses Manko jedoch endgültig behoben.
/ Thorsten Wiesner
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Gravierendster Unterschied zu den Vorgängern ist, wie der Titel schon sagt, dass man nun nicht mehr zwischen den schönsten Sportwagen der Welt wählen kann, sondern auf die Edelkarossen des schwäbischen Herstellers Porsche beschränkt ist. Allerdings schöpft man hier aus den Vollen, denn vom ersten 356 bis zum neuesten Spross, dem 911 Turbo, stehen mehr als 80 verschiedene Modelle zur Auswahl.

Realitätsnähe wird hier größer geschrieben als zum Beispiel beim 1999 erschienenen vierten Teil "Brennender Asphalt". So wurde nun das Schadensmodell bedeutend ausgebaut, und die verschiedenen Modelle steuern sich sehr unterschiedlich - insbesondere Anfänger werden einige Zeit brauchen, bis sie das ausbrechende Heck eines älteren Porsche oder die teilweise sture Lenkung im Griff haben. Hierzu empfiehlt sich am besten ein Lenkrad oder ein Pad, obwohl auch die Tastatur noch zufriedenstellende Ergebnisse liefert.

Spielmodi gibt es wieder mehr als genug - vom schnellen Einzelrennen über Knockout und Meisterschaft ist alles vorhanden. Besonders motivierend ist der neuartige Evolution-Modus, der einem die Möglichkeit gibt, im Laufe simulierter Jahre die Geschichte des Autokonzerns mitzuerleben. Aber auch als Werksfahrer kann man sich nun auf die Strecke begeben und seine Fähigkeiten als Testfahrer unter Beweis stellen.

Die Grafik ist einmal mehr über jeden Zweifel erhaben - was die Strecken an Detailreichtum und Lichteffekten bieten, übertrifft alles bisher Gesehene. Derartige Präsentation hat selbstverständlich ihren Preis; über einen Pentium II, einen 3D-Beschleuniger und 64MB RAM sollte man zumindest verfügen, um das Spiel wirklich genießen zu können.

Fazit:
Electronic Arts hat es mal wieder geschafft und präsentiert mit Need for Speed Porsche die neue Referenz im Rennspielgenre. Die neuartigen Spielmodi, das fantastische Streckendesign und unzählige Tuningmöglichkeiten sorgen für eine Langzeitmotivation und Begeisterung, die nur wenige andere Programme bieten.


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