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Volkswagen baut eigenen Internet-Marktplatz

Absage an DaimlerChrysler, Ford und GM. Volkswagen, IBM sowie die amerikanischen Softwareunternehmen i 2 Technologies und Ariba haben ein Memorandum of Understanding über eine strategische Partnerschaft zum Aufbau eines weltweiten digitalen Marktplatzes unterschrieben.
/ Jens Ihlenfeld
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"Damit forcieren wir unsere bestehenden Aktivitäten zur Optimierung unserer Geschäftsprozesse" , beschreibt Dr. Jens Neumann, Vorstand für Recht, Treasury, Organisation und Konzernstrategie, das Ziel des neuen Verbundes.

Wichtiger Aspekt der Prozessverbesserung ist eine interaktive Geschäftsabwicklung mit den Lieferanten. Der Volkswagen-Marktplatz soll die vereinfachte Bestellung bestimmter Warengruppen über das Internet ermöglichen. Das betrifft u.a. Produktionsteile, Werkzeuge und Büromaterial. Mit der Kooperation will Volkswagen die Effizienz im weltweiten Lieferverbund steigern und den Prozessfluss verbessern.

"In einzelnen Fällen kann uns das Einsparungen von bis zu 50 Prozent der Prozesskosten bringen" , erläutert Francisco Javier Garcia Sanz, Markenvorstand für Konzernbeschaffung, die Vorteile des virtuellen Marktplatzes.

Volkswagen wird sich damit nicht an der Ende Februar geschlossenen Internet-Allianz von Daimler Chrysler, Ford und GM beteiligen.

"Mit IBM/i2/Ariba haben wir den führenden Anbieter von Marktplatz- und Supply-Chain-Management-Technologien an unserer Seite" , begründet Neumann die Wahl gerade dieser beiden Partner.

Volkswagen will so einen allgemeinen europäischen Standard setzen. Neumann: "Unser Marktplatz ist offen für alle."


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