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Preisrecherche: Athlon-Mainboards

Gute Verfügbarkeit von Slot-A-Boards. Intels Konkurrent AMD gewinnt mit dem Athlon immer mehr an Boden, nicht wenige beziehen den schnellen Pentium-III-Konkurrenten in ihre Aufrüst-Pläne ein. Während es Ende letzten Jahres noch etwas schwierig war, Athlon-Mainboards zu erstehen, gibt es nun keine deutlichen Probleme mehr.
/ Christian Klaß
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Am besten verfügbar waren überraschenderweise die mit AMDs Irongate-Chipsatz ausgestatteten K7M-Mainboards von ASUS, dafür zählen sie auch zu den teuersten Athlon-Boards. Noch vor wenigen Monaten war es nur über Umwege möglich, Athlon-Boards von ASUS zu erstehen. ASUS warb jedoch auch nicht gerade für sie – Gerüchte besagen, dass ASUS Intel nicht verärgern wollte. Das scheint sich nun geändert zu haben.

Andere Irongate-Mainboards – mit Ausnahme des Gigabyte 7ixe und des FIC-Boards -sind hingegen im Handel eher selten anzutreffen.

Bei den Mainboards mit VIAs Konkurrenz-Chipsatz Apollo muss ASUS sich in der Verfügbarkeit den etwas weniger bekannten Anbietern geschlagen geben. So ist das ASUS K7V noch bei sehr wenigen Anbietern erhältlich. Noch schlechter sieht es jedoch mit Abits KA7 aus. Dafür führen immerhin zwei Drittel der Anbieter die Apollo-Boards von NMC und EPOX. Vor allem NMC gilt es dabei im Auge zu behalten, denn das Unternehmen baut seinen deutschsprachigen Support gerade deutlich aus – vor allem im Internet.

Insgesamt ist die Verfügbarkeit von Athlon-Mainboards als gut einzustufen. Da es bei den Prozessoren nicht anders aussieht (siehe Preisrecherche Prozessoren), gibt es für Aufrüstwillige nun keinen Grund mehr, den leistungsstarken Pentium-III-Konkurrent aus der Planung auszuschließen. Vor allem nicht, wenn es um rechenintensive Aufgaben geht.

ASUS K7M-U, K7M-WA(öffnet im neuen Fenster) (Sound) und K7V(öffnet im neuen Fenster)
ASUS bietet verschiedene Athlon-Boards. Das K7V ist das jüngste Board; es besitzt einen VIA Apollo (VIA VT8371 [KX133] Northbridge, VIA 686A Southbridge)-Chipsatz und unterstützt einen FSB von 133MHz. Die Modelle der K7M-Serie basieren auf dem AMD-751-Chipsatz und unterstützen einen FSB von 100MHz. Mit drei DIMM-Steckplätzen können die ASUS-Boards auf maximal 768MB mit PC100- bzw. beim K7V auch VM133- oder PC133-SDRAM erweitert werden. Die Boards besitzen einen AGP, einen (überflüssigen) AMR- und fünf PCI-Steckplätze. Die etwas älteren K7M-Boards bieten zusätzlich einen ISA-Steckplatz, das K7M-WA (with audio) bietet zusätzlich einen integrierten Yamaha-Soundchip.

Legende: Produkte mit ausgegrauten Preisangaben waren beim jeweiligen Anbieter zum Zeitpunkt der Preisrecherche (07.04.2000) nicht erhältlich.

Athlon-Boards mit AMDs Irongate-Chipsatz:

Gigabyte GA-7IX(öffnet im neuen Fenster) und GA-7IXE(öffnet im neuen Fenster) (Beide AMD Irongate)
Gigabyte setzt bei beiden Boards auf den AMD-Chipsatz. Während das GA-7IX "nur" einen FSB von 100MHz ermöglicht, bietet das GA-7IXE FSB-Taktraten zwischen 90 und 115MHz. Mit maximal drei DIMMs können die Boards auf bis zu 768MB SDRAM erweitert werden. Beide bieten einen AGP-, fünf PCI- und zwei ISA-Steckplätze.

MSI MS-6191(öffnet im neuen Fenster) (Sound, M-ATX) und MS-6195(öffnet im neuen Fenster)
Beide MSI-Boards arbeiten mit AMDs Irongate-Chipsatz, den auch andere in der Preisrecherche berücksichtige Boards besitzen und bieten einen 100MHz FSB. Während das MS-6191 nur zwei DIMMs (maximal 512MB SDRAM) fassen kann, sind es beim MS-6195 drei DIMMs (max. 768MB SDRAM). Das MS-6191 bietet im Gegensatz zum MS-6195 einen integrierten Soundchip, jedoch neben dem AGP- nur drei PCI- und keinen ISA-Steckplatz. Das MS-6195 besitzt einen AGP-, einen ISA- und sechs PCI-Steckplätze.

Anbieter

GIGABYTE
GA-7IX

GIGABYTE
GA-7IXE

MSI
KMS 6195

MSI
KMS 6191

Alternate(öffnet im neuen Fenster)   319,00 299,00 319,00
Avitos(öffnet im neuen Fenster) 299,00 339,00 289,00 299,00
Computer Profis(öffnet im neuen Fenster)   309,00   309,00
Eteque(öffnet im neuen Fenster) 349,00     329,00
Fort Knox(öffnet im neuen Fenster) 339,00   259,00  
Gigapoint(öffnet im neuen Fenster) 319,00      
JE-Computer(öffnet im neuen Fenster)   339,95 299,00  
K&M Elektronik(öffnet im neuen Fenster)     269,00 269,00
Madex(öffnet im neuen Fenster)   333,00 319,00 289,00
Mix Computer(öffnet im neuen Fenster) 295,00 320,00 285,00 305,00
Publix(öffnet im neuen Fenster)   385,00 270,00 275,00
Schiwi(öffnet im neuen Fenster) 299,00 348,00 289,00 299,00
Snogard(öffnet im neuen Fenster)   349,00 269,00  

Legende: Produkte mit ausgegrauten Preisangaben waren beim jeweiligen Anbieter zum Zeitpunkt der Preisrecherche (07.04.2000) nicht erhältlich.

Weitere Boards mit AMD-Chipsatz:

Biostar N7MKA(öffnet im neuen Fenster) (AMD Irongate)
Auf dem M7MKA werkelt AMDs Irongate-Chipsatz, es unterstützt demnach einen FSB von 100MHz. Mit maximal drei PC100-DIMMs lässt es sich auf bis zu 768MB aufrüsten. Zur Erweiterung stehen ein AGP-, zwei ISA- und fünf PCI-Steckplätze zur Verfügung.

DFI AK70(öffnet im neuen Fenster) (AMD 750)
Das DFI-Board nutzt AMDs älteren AMD-750-Chipsatz und bietet einen 100MHz FSB. Mit 3 DIMMs kann es auf maximal 786MB PC-100 SDRAM aufgerüstet werden. Es besitzt einen AGP- und fünf PCI-Steckplätze.

FIC SD11(öffnet im neuen Fenster) (AMD Irongate)
FIC setzt auf AMDs Irongate-Northbridge (AMD 751) und VIAs Southbridge (VIA 686A). Das SD11 unterstützt einen FSB von 50 bis und 133MHz. Mit maximal drei PC100/PC133 DIMMs-lässt es sich auf bis zu 768MB aufrüsten. Zur Erweiterung stehen ein AGP-, ein ISA- und fünf PCI-Steckplätze zur Verfügung.

Shuttle Spacewalker HOT AI61(öffnet im neuen Fenster) (AMD Irongate)
Ebenfalls mit AMDs Irongate-Chipsatz ausgestattet, unterstützt das Spacewalker HOT AI61 einen FSB von bis zu 133MHz. Mit maximal drei PC100/PC133 DIMMs lässt es sich auf bis zu 768MB aufrüsten. Zur Erweiterung stehen ein AGP- und fünf PCI-Steckplätze zur Verfügung.

Legende: Produkte mit ausgegrauten Preisangaben waren beim jeweiligen Anbieter zum Zeitpunkt der Preisrecherche (07.04.2000) nicht erhältlich.

Boards mit VIA-Apollo-Chipsatz:

ABIT KA7(öffnet im neuen Fenster) (VIA Apollo)
Mit seinem VIA-Chipsatz (VIA VT8371 [KX133] Northbridge, VIA 686A Southbridge) unterstützt das ABIT-Board einen Front-Side-Bus (FSB) von 100 oder 133MHz. Mit 4 DIMM-Steckplätzen kann es auf 1GB (bzw. 2GB mit 512MB-Modulen) PC100- oder das schnellere PC133-SDRAM aufgerüstet werden. Es besitzt außerdem einen AGP-, einen ISA- und sechs PCI-Steckplätze.

EPOX 7KXA(öffnet im neuen Fenster) (VIA Apollo)
Der VIA-KX133/686A-Chipsatz unterstützt auch auf dem 7KXA einen FSB von 100 beziehungsweise 133MHz. Mit maximal drei PC100/PC133-DIMMs lässt sich das EPOX 7KXA auf bis zu 768MB aufrüsten. Zur Erweiterung stehen ein AGP-, ein AMR-, ein ISA- und fünf PCI-Steckplätze zur Verfügung.

NMC 7VAX(öffnet im neuen Fenster) (VIA Apollo)
NMC setzt auf den bekannten VIA-Chipsatz (VIA VT8371), besitzt einen integrierten Soundchip und unterstützt einen FSB von 100 und 133MHz. Mit maximal drei DIMMs lässt es sich auf bis zu 768MB aufrüsten. Zur Erweiterung stehen ein AGP-, ein (überflüssiger) AMR-, ein ISA- und fünf PCI-Steckplätze zur Verfügung.

Legende: Produkte mit ausgegrauten Preisangaben waren beim jeweiligen Anbieter zum Zeitpunkt der Preisrecherche (07.04.2000) nicht erhältlich.

[Von Sören Fuhrmann und Christian Klass]


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