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LinuxTag: Europa soll offene Software fördern

Keine Angleichung an amerikanisches Patentrecht. Die Veranstalter des LinuxTages 2000, der vom 29.Juni bis zum 2.Juli in Stuttgart stattfindet, wollen die europäischen Regierungschefs in ihrem ehrgeizigen Ziel unterstützen, Europa in der Informationstechnologie voranzubringen.
/ Andreas Donath
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Offene Software sei der beste Weg, die Dominanz der USA zu relativieren. Darüber hinaus sei sie auch eine gute Voraussetzung, den technologischen Schwellenländern den Weg in die weltweite Informationsgesellschaft zu ebnen und auch in den Ländern der EU allen Bevölkerungsschichten einen einfachen Zugang zur Informationstechnologie zu ermöglichen.

Europa müsse vor allem vermeiden, durch Übernahme des amerikanischen Patentrechts in die Mitgliedsstaaten der EU zur gebührenpflichtigen Provinz der amerikanischen Softwareindustrie zu werden.

Statt dessen sollte die EU eine gegenteilige Strategie fahren und in Europa patentfreie Software-Entwicklung fördern.

Der LinuxTag vom 29. Juni bis 2. Juli steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Werner Müller. Die Eröffnungsrede hält der parlamentarische Staatssekretär des BMWi Siegmar Mosdorf.


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