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Sega geht aufs Ganze: Dreamcast-Konsole kostenlos

Free-PC als Vorbild

Der Konsolen- und Videospielhersteller Sega hat einen drastischen Schritt vor, um seinen Marktanteil zu verbessern und der Konkurrenz davonzulaufen: In Zukunft sollen Käufer der Dreamcast-Konsole den kompletten Kaufpreis von 200 US-Dollar erstattet bekommen, wenn sie für mindestens 2 Jahre Abonnenten des geplanten Hochgeschwindigkeits-Internetzugangs von Sega werden.

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Dieser soll ab Herbst unter dem Namen Sega.Net für knapp 22 US-Dollar im Monat einen kompletten Flatrate-Internetzugang und Zugang zu zahlreichen Online-Spielen bieten. Jeder Abonnent soll eine kostenlose Tastatur erhalten, um die Nutzung von Diensten wie E-Mail und Chat zu erleichtern. Ob das Netz neben Modems auch die angekündigten Ethernet-Karten für DSL-Leitungen oder Kabelnetze unterstützen wird, ist noch nicht bekannt. Für den Betrieb des Sega.Net gründet Sega of America das Unternehmen Sega.com.

Bislang bietet Sega in Japan, den USA und Deutschland Einwahlknoten für den mit der Konsole ausgelieferten Internetzugang für das integrierte analoge Modem. Dabei trägt der Nutzer die Kosten für die Verbindung zum Einwahlknoten, zusätzliche Gebühren fallen nicht an. In Japan hat Sega bereits Verträge mit Kabelnetzbetreibern, der elektronischen Distribution von Spielen steht dann nichts mehr im Weg.

Bislang gibt es noch keine Online-Spiele für Dreamcast, da Sega sich erst um den Ausbau des derzeitigen Netzes kümmern musste. In Kürze wird jedoch mit "Chu Chu Rocket" das erste Online-Spiel erscheinen, weitere sollen folgen.

In Deutschland muss sich Sega übrigens aufgrund des hiesigen Rabattgesetzes eine andere Strategie einfallen lassen. Ob und wann Sega Deutschland den amerikanischen Kollegen folgt, steht noch in den Sternen. Daran dürfte nicht zuletzt auch die außerordentlich schwierige Marktsituation für Flatrate-Anbieter schuld sein.

Kommentar:
Mit diesem radikalen Schritt hat Sega große Chancen, der Dreamcast-Konsole zum Durchbruch zu verhelfen. Für 22 US-Dollar erhalten Abonnenten von Sega.Net einen echten Flatrate-Internetzugang, der zudem auf Videospielfans zugeschnitten ist. Zum Vergleich: AOLs US-Flatrate liegt preislich etwa auf gleicher Höhe, allerdings gibt es dabei für Internet-Einsteiger wesentlich höhere Anschaffungskosten - ein PC mit Monitor kostet nun einmal wesentlich mehr als eine Konsole. Die erfolglosen Free-PC-Anbieter können da nicht mithalten, weil ihre Kosten wesentlich höher sind. Bleibt zu hoffen, dass Sega Erfolg hat, denn ein Misserfolg könnte für das im Vergleich mit Sony und Nintendo eher finanzschwache Unternehmen mehr als nur schmerzhaft sein.


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