Microsoft-Prozess: Vergleichsverhandlungen geplatzt

Wird Microsoft nun aufgesplittet?

Die im Microsoft-Kartellverfahren angestrebten Vergleichsverhandlungen sind nach vier Monaten wohl endgültig gescheitert. Insgesamt seien nach Auskunft des Vermittlers Posner fast 20 Vergleichsvorschläge erarbeitet und erörtert worden.

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Für die kommende Woche wird deshalb mit einem Urteil wegen Monopol-Missbrauchs gerechnet, das theoretisch bis zur Zerschlagung von Microsoft führen könnte. Es gilt allerdings als sicher, dass Microsoft in Berufung gehen wird.

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Sowohl die US-Regierung als auch 19 Bundesstaaten haben die Untersuchungen angestrebt. Neben anderen Wettbewerbsbehinderungen ging es um die Bündelung von Internet-Browser und Betriebssystem, die den Konkurrenten Netscape praktisch aus dem Markt gedrängt hatte.

Der Klageführer des Justizministerius, Joel Klein, stellte klar, dass das Scheitern der Verhandlungen nicht durch die Starrköpfigkeit der Parteien entstand sondern vielmehr wegen grundsätzlich uneinheitlicher Vorgehensweisen der Bundesstaaten und der US-Regierung. Die 19 Einzelstaaten haben angeblich die Zerschlagung von Microsoft verlangt.

Gates sprach von einer hohen Bereitschaft, den Fall zu lösen, doch hätte man sich nicht auf eine faire und vernüftige Vorgehensweise einigen können.

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Microsoft muss bei einer endgültigen Niederlage vor einem Berufungsgericht auch mit Privatklagen rechnen, die Schadenersatz wegen Geschäftsschädigung geltend machen wollen.

Für Montag wird mit einem Kurssturz der Aktie gerechnet, die spätestens bei Verkündung eines harten Urteils weiter absacken dürfte.

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