Verschlüsselung von Stephen Kings erstem E-Book geknackt
Grund für das schnelle Knacken des Codes war die niedrige 40-Bit-Verschlüsslung, die der Anbieter Glassbook für "Riding the Bullet" gewählt hatte, um das Buch auch außerhalb der USA anbieten zu können. Die Wahrung der restriktiven US-Kryptoregelung hat so zu wirtschaftlichem Schaden für Autor, Verlage und die verschiedenen E-Book-Anbieter geführt.
Mittlerweile bietet Glassbook das Buch nur noch in einer 64-Bit-Verschlüsselung an, doch das wird den entstandenen Schaden höchstens dämpfen können. Wie sich der Vorfall auf andere Autoren und vor allem den Buchhandel auswirkt, muss sich zeigen; das Misstrauen gegenüber elektronischer Distribution dürfte jedenfalls angestiegen sein.