Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Spielehersteller verklagen Yahoo

Nintendo, Electronic Arts und Sega klagen gemeinsam gegen Internet-Company. Drei große Spielehersteller haben gestern Klage beim U.S. District Court für Bord-Californien Klage wegen dem Verkauf von illegalen, raubkopierten Videospielen gegen Yahoo eingereicht.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Unternehmen machen Yahoo dafür verantwortlich, dass über die Yahoo-Plattform Auktionen und Verkäufe von kopierten Computer- und Videospielen sowie illegale Geräte gehandelt werden. Die Klage enthält auch Schadensersatzforderungen für die Verluste durch den illegalen Handel.

Die Klage stützt sich auf die Tatsache, dass Yahoo wissentlich direkt am Verkauf der illegalen Güter profitiert und über die notwendigen Ressourcen und das technologische Wissen verfügt, dies zu unterbinden. Daher sei Yahoo für den illegalen Handel verantwortlich, so die Kläger.

Nach Meinung der Kläger sei Yahoo in diesem Zusammenhang nicht als passiver Dienstleister zu verstehen, da Yahoo Kenntnis von den illegalen Aktivitäten hat und von den Einnahmen der illegalen Verkäufe profitiert.

"Wir haben Yahoo mehrfach darauf hingewiesen, dass einfach zu erkennende, raubkopierte, unveröffentlichte Produkte auf ihren Seiten gehandelt werden und haben sie aufgefordert, effektive Kontrollen durchzuführen, um das Posting von illegalen Angeboten zu verhindern" , so Richard Flamm, General Counsel von Nintendo of America Inc.

Laut der Interactive Digital Software Association (IDSA) haben amerikanische Hersteller von Computer-Videospielen etwas 3,2 Milliarden US-Dollar im Jahre 1999 allein durch Produktpiraterie verloren.


Relevante Themen