Zum Hauptinhalt Zur Navigation

IBM - integrierte Prozessoren für Set-Top-Boxen

System-on-a-Chip mit MPEG2-Funktionen. IBM stellte gestern eine neue Familie von Chips auf Basis der PowerPC-Achitektur vor, die die Transformation von Fernsehern hin zu interaktiven Zweiwege-Informationssystemen beschleunigen sollen.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

IBM will PowerPC-Prozessoren und andere für Set-Top-Boxen (STB) relevante Komponenten auf einem einzigen "System-on-a-Chip" vereinen, der Herstellern von STBs deutliche Vorteile in Sachen Performance, Preis und Design bieten soll.

Die neuen drei "System-on-a-Chip"-Lösungen basieren auf IBM-PowerPC-405- bzw. 401-Prozessoren und bieten einen MPEG-2-Audio/Video-Decoder, Memory Interface Subsystem sowie ein Reihe von Peripherie Interfaces.

Der STB032xx- und der STB034xx-Chip basieren auf dem PowerPC 405 und kommen mit Taktfrequenzen von 108MHz bzw. 162MHz und 16KB Instruction Cache sowie 8KB Daten-Cache.

Der STB021xx-Chip hingegen basiert auf dem PowerPC 401 und läuft mit 54MHz.

Neben den STB-PowerPC-Lösungen kündigte IBM einen Companion-Audio/Video/Transport-Decoder-Chip an, der unter anderem Dual-Channel (Bild-in-Bild)-Plattformen und digitale Videoaufzeichnungen ermöglichen soll.

Erste Muster will IBM im Mai ausliefern, die Massenfertigung soll im Juli folgen.


Relevante Themen