Erste Eindrücke des im Mai erscheinenden Spiels von Microsoft und Digital Anvil. Nachdem die Antike erobert wurde, stößt Microsoft in die Weiten des Alls vor. Neben dem Massive-Multiplayer-Spiel Allegiance kann nun der Weltraum auch im Solo- und Netzwerkspiel Starlancer erobert werden. Ein Blick auf die englischsprachige Beta-Version lässt Positives erwarten.
Ein typisch amerikanischer Hintergrund soll den Krieg im All rechtfertigen. Die Allianz der Westmächte hat im Jahre 2160 ihre Technologie so weit entwickeln können, dass es ihr möglich ist, das Sonnensystem zu verlassen. Doch eine neu gegründete Koalition der ehemaligen Oststaaten greift mit brutalsten Mitteln zur Macht und zu allem Übel hat die Allianz, in ihrer friedvollen Expansion und dem Streben, eine Zukunft für die Menschheit aufzubauen, ihre militärische Rüstung vernachlässigt.
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Mit starken Verlusten auf den inneren Planeten sammelt die Allianz ihre Kräfte in der Nähe des Plutos. Der Spieler tritt nun als Rookie in einem Geschwader voller Anfänger auf der ANS Reliant ins Geschehen. Hier muss man sich erst einmal behaupten, bevor die Karriereleiter erklommen werden kann. Der Erfolg wird mit Beförderungen, Medaillen und einem Platz ganz oben in der Bestenliste quittiert.
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Doch bis es soweit ist, müssen eine Menge Einsätze absolviert werden. Für ganz blutige Anfänger gibt es einen Simulator, der den Piloten in die grundlegenden Funktionen, die Anzeigen, Steuerung und Waffenfunktionen einweist. Richtig anspruchsvoll wird es aber erst in der Kampagne, die mit ausführlichen Debriefings und Berichten die Story weiterführt. Allerdings ist der Ablauf von Mission zu Mission recht monoton. Immer wiederkehrende Videosequenzen zeigen den Weg zur Einsatzbeschreibung, zum Hangar und zurück zum Quartier. Dafür sind die Einsätze selbst sehr abwechslungsreich. Kurze Zwischensequenzen unterbrechen das Spiel und sollen wichtige Ereignisse näher bringen. Zwar stoppt das Kampfgeschehen für diese Zeit, doch hat man immer das Gefühl, in Gefahr zu sein.
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Für den kurzen Kampf zwischendurch bietet Starlancer die Sofortaction, in der man gegen immer stärker werdende und zahlenmäßig überlegene Gegner antritt. Wer seine Perfektion unter Beweis stellen möchte, kann seine Fähigkeiten im Multiplayerspiel testen. Unterstützt werden Netzwerke mit TCP/IP und IPX sowie Modem- und Nullmodemverbindungen.
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Die Grafik macht einen schicken Eindruck. Die gerenderte Umgebung auf dem Mutterschiff ist sehr detailliert, aber auch die Tiefen des Alls können sich sehen lassen. Planeten, Sterne, Nebel und Gaswolken gestalten die Leere etwas abwechslungsreicher. Alle Schiffe sind schön texturiert, zeigen eindrucksvoll Blessuren im Kampf und hinterlassen eine angemessene Trümmerwolke. Das HUD erinnert auf den ersten Blick an Allegiance oder auch Wing Commander, aber an den Menüs, die wahlweise ein- und ausgeblendet werden können, sieht man eine deutliche Verbesserung.
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Da es sich in unserem Test um eine englische Beta-Version handelt, kann über den Sound noch nichts Endgültiges gesagt werden. Die Sprachausgabe klingt militärisch streng und bei den Funksprüchen der Flügelmänner wurde auch auf den Dialekt geachtet – die Besatzung eines deutschen Schiffes erkennt man in der US-Version schon an der Aussprache. Das vermittelt einem das Gefühl, nicht allein zu sein. Doch gilt es abzuwarten, was in der deutschen Übersetzung davon übrig bleibt. Die Musik hält sich dezent im Hintergrund und passt sich unmerklich dem Geschehen an.
Meinung: Starlancer hinterlässt einen sehr guten Eindruck. In Sachen Grafik und Sound braucht es sich nicht hinter der Konkurrenz wie Wing Commander oder X-Wing Alliance zu verstecken. Nur die Story lahmt ein wenig, dafür ist das Multiplayerspiel ein großes Plus. Die leichte Bedienung und Steuerung machen deutlich, dass es sich mehr um ein Actionspiel als um eine Simulation handelt.