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Der neue Aldi-PC im Test: Schlange stehen lohnt sich

Erstmals separate AGP-Grafikkarte. Den ab kommenden Mittwoch bei Aldi erhältlichen Medion-PC hat die Zeitschrift PC-Welt vorab getestet. Das Resultat: Durchaus ein Computer, für den das Schlange stehen lohnt.
/ Andreas Donath
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Immerhin steckt in dem Rechner für 1.998,- DM ein Intel Pentium III mit 667MHz. Damit schafft der PC eine überzeugende Rechenleistung unter Windows 98 und wird drittschnellstes Gerät unter den PC-Welt-Top-10 seiner Klasse – und ist einschließlich Monitor (379,- DM extra) gleichzeitig das billigste System im Ranking.

Mit 128MB Hauptspeicher und einer 20-GB-Platte von Seagate ist der Aldi-Rechner nicht schlecht ausgestattet. Dank guter Handhabungs- und Ergonomie-Noten übernimmt das Aldi-Gerät bei den Rechnern in der Klasse unter 3.000,- DM insgesamt sogar die Spitzenposition in den PC-Welt-Top-10. Als Software sind Word 2000 und Works 2000 von Microsoft auf dem Discount-PC installiert.

Angenehm fiel den Testern auf, dass im Gegensatz zu früheren Aldi-Rechnern bei diesem Gerät der TNT-2-Pro-Grafikchip nicht auf der Hauptplatine aufgelötet ist, sondern zusammen mit 32MB SDRAM auf einer separaten AGP-Karte sitzt.

Einen Wermutstropfen für aufrüstwillige PC-Käufer gibt es allerdings: Die Micro-ATX-Hauptplatine des Aldi-PCs bietet nur zwei freie PCI-Steckplätze, im dritten sitzt bereits das 56-Kbps-Modem. ISA-Slots fehlen ganz.


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