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Microsoft lizenziert 3D-Textur-Technologie von NVidia

DirectX wird um volumetrische Texturen erweitert. NVidias Volume Texture Compression (VTC) Format, eine Softwaretechnologie zur Kompression von volumetrischen, also dreidimensionalen Texturen, wird seinen Weg in Microsofts DirectX-Schnittstelle finden. Dazu hat Microsoft die Technologie von NVidia lizenziert, sie soll dabei helfen, die immer komplexeren Texturen für 3D-Objekte möglichst platzsparend unterzubringen.
/ Christian Klaß
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3D-Texturen enthalten nicht mehr nur einfach Bitmap-Grafiken, die auf ein Objekt gelegt werden, sondern echte 3D-Strukturen. Damit wirken 3D-Objekte nicht mehr, als wären sie mit platten Bildern belegt, sondern haben Furchen, Kratzer, Nieten oder sonstige unebene Oberflächen, wie man es aus der Realität gewohnt ist. Diese zusätzlichen 3D-Informationen sollen - entsprechend leistungsfähige 3D-Grafikprozessoren vorausgesetzt - Echtzeit-3D-Grafik in "Kinoqualität" ermöglichen, sorgen jedoch für einen erhöhten Speicherplatzbedarf.

NVidias VTC nutzt eine eigene Methode, um 3D-Daten innerhalb eines volumetrischen Bild-Würfels so neu anzuordnen, dass sie besser gepackt, entpackt und damit im Rechner leichter verarbeitet werden können. VTC dürfte frühestens in der im Sommer erscheinenden achten Version von DirectX erscheinen.


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