Vodafone will Mannesmann Arcor an die Börse bringen
Chris Gent im FTD-Interview über die Zukunft des Mannesmann-Konzerns. 20 bis 25 Prozent der Festnetz-Telefongesellschaft Mannesmann Arcor will Vodafone-Chef Chris Gent nach der Übernahme des Mannesmann-Konzerns durch Vodafone Airtouch an die Börse bringen.
In einem Interview mit der Financial Times Deutschland erklärte Gent, er sähe keine Alternativen zum Börsengang, der das Wachstum von Arcor sowie einen Teil der Übernahmekosten finanzieren soll. Allerdings sei dazu noch die Zustimmung der Deutschen Bahn notwendig, die eine Minderheitsbeteiligung an Arcor hält.
Wie bereits bekannt will Gent so schnell wie möglich die telekommunikationsfremden Sparten Maschinenbau, Automobilzubehör und das Röhrengeschäft ausgliedern. Die Bereiche Maschinenbau und Automobilzubehör sind bereits in der Atecs Mannesmann AG zusammengefasst, die spätestens im 1. Quartal 2001 vollständig an die Börse gebracht werden soll. Für das Röhrengeschäft sucht man noch ein Lösung.
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