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BCG - Firmenanwendungen bringen oft wenig Nutzen

Software allein kann die Probleme der Unternehmen nicht lösen

Eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt, dass Firmenanwendungen, wie Enterprise Resource Planning und Supply Chain Management, oftmals keinen echten Nutzen für die Firmen bieten. BCG rät Unternehmen, mehr Zeit auf die strategische Vorbereitung zu verwenden und bedürfnisorientierter einzukaufen.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach einer Umfrage von BCG unter 100 Führungskräften in führenden Unternehmen und der Daten-Analyse aus über 100 großen Enterprise-Projekten kam BCG zu dem Ergebnis, dass nur sehr wenige dieser Projekte im Sinne von Aufwand und erzieltem Nutzen als erfolgreich bewertet werden können.

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"Enterprise-Projekte werden von zentraler Bedeutung bleiben. Aber ein Projekterfolg ist davon abhängig, ob das betreffende Unternehmen sein Ziel genau kennt, sich an es hält und den Prozess sorgfältig managt", sagte Harold Sirkin, Leiter der BCG-Praxisgruppe "Information Technology" und einer der Autoren der Studie.

Unter dem Titel "Getting Value From Enterprise Initiatives" hat BCG eine Reihe von Enterprise-Lösungen untersucht, u. a. Enterprise Resource Planning (ERP), Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM) und E-Commerce-Anwendungen.

Die zentralen Ergebnisse:

  • Nur 33 Prozent der untersuchten Projekte konnten im Hinblick auf Wertschaffung, Kosten- und Ergebniswirksamkeit sowie Zielerreichung als posistiv oder erfolgreich gewertet werden.
  • Zwar hielten 60 Prozent der Befragten den Aufwand angesichts des erzielten Nutzens für gerechtfertigt, aber nur 52 Prozent gaben an, die Geschäftsziele seien erreicht worden und gerade 37 Prozent konnten auf greifbare finanzielle Auswirkungen verweisen.
Daher sollten im Vorfeld alle Optionen und Alternativen, beispielsweise einfache Software Upgrades, sorgfältig geprüft werden. Die Studie zeigt, dass Projekte mit Berücksichtigung aller Optionen in 43 Prozent aller Fälle erfolgreich waren, gegenüber 9 Prozent, in denen nicht alle Möglichkeiten und Optionen analysiert worden waren. Die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolges steigt mit dem Projektumfang. Positiv gewertete Software-Umsetzungen hatten im Schnitt einen Umfang von 10 Millionen US-Dollar, negativ bewertete 90 Millionen Dollar.

Karl Dickel, Leiter der BCG-Praxisgruppe "Operational Effectiveness" und ebenfalls Mitautor der Studie, sagte: "Es soll nicht abgestritten werden, dass Enterprise-Projekte durchaus enormen Wert für ein Unternehmen schaffen können, mit der vorliegenden Studie wird jedoch zum ersten Mal quantifiziert der Nachweis erbracht, dass die überwältigende Mehrzahl solcher Projekte keinen echten Nutzen schafft. Viel zu viele CEOs und CIOs haben sich auf Multimillionen-Dollar-Projekte gestürzt und dann auf der Hälfte des Weges feststellen müssen, dass sie sich sozusagen auf technologischem und operativem Treibsand bewegten. Was wir vor allem aus dieser Studie gelernt haben, ist, dass Unternehmen zwar über Enterprise-Projekte nachdenken und sie auch starten sollten - aber erst, nachdem sie die notwendigen Analysen im Vorfeld und die strategischen Vorarbeiten geleistet haben, die ein positives Ergebnis viel wahrscheinlicher werden lassen."



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