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Amiga stellt am 1. April System für Entwickler vor

Amiga-Comeback noch in diesem Jahr? Laut Bill McEwen, dem CEO von Amiga Inc., wird am 1. April auf der Amiga 2000 Konferenz in St. Louis das erste Entwicklungssystem für die kommende Amiga-Plattform der Öffentlichkeit vorgestellt. Zwar arbeitet Amiga weiterhin mit Hochdruck an dem neuen System, das auf bestehenden Hardwareplattformen und einem mit der TAO Group gemeinsam entwickelten Betriebssystem laufen soll, doch wie weit das Entwicklersystem der endgültigen Hard- und Software des Next-Generation-Amigas entspricht, ist noch nicht bekannt.
/ Christian Klaß
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Das Unternehmen hofft darauf, die treuen Entwickler der eingeschworenen Amiga-Gemeinde für das Entwicklungssystem zu begeistern und vor allem zur Unterstützung zu bewegen. Auf die ist es auch angewiesen - denn selbst das beste Betriebssystem bringt nichts ohne entsprechende Software.

Auf konkrete Ankündigungen verzichtet McEwen derzeit, nennt dafür aber auch Gründe: Während Amiga im Besitz von Gateway war, wurden viele Versprechungen und Ankündigungen gemacht, jedoch zur Enttäuschung der Amiga-Fans nicht umgesetzt. "Aus den oben genannten Gründen habe ich versprochen, nichts mehr zu sagen oder anzukündigen, solange es nicht fertig ist. Ich weiß, dass das schwierig ist, besonders mit Blick auf die großartigen Leute und Amigafirmen, die die andauernde Belastung spüren; aber ich wollte uns einfach nicht noch mehr Fehlstarts und unerfüllte Träume zumuten" , erklärt McEwen verständlicher Weise.

Allerdings ließ er sich auf der Amiga-Homepage zumindest zu folgender Aussage erweichen: "Zusammengefasst kann man sagen, dass ein weiterer Monat vergangen ist und ein großes Stück Arbeit vollbracht wurde. Viele von euch glauben, dass nichts passiert, ich kann euch versichern, dass jede Menge passiert ist."

Die bereits erwähnte Amiga 2000 Konferenz dürfte ein Meilenstein in der Rückkehr des Amigas sein. Zumindest für einen Besucher der begleitenden Ausstellung wird es auf jeden Fall ein Meilenstein sein, denn ein Entwicklersystem soll vor Ort verlost werden.


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