Abo
  • Services:

TelDaFax - Strategische Neuausrichtung

Schwerpunkt E-Commerce für den Mittelstand

Das Telekommunikationsunternehmen TelDaFax AG legt heute seine Finanzzahlen für 1999 vor und erläutert seine Unternehmensstrategie für die Jahre 2000 und 2001.

Artikel veröffentlicht am ,

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999 verzeichnete die TelDaFax-Gruppe 670 Millionen DM Umsatz, ein deutliches Wachstum gegenüber 263 Millionen im Vorjahr. Die Leistung an Gesprächsminuten stieg auf 4,9 Milliarden gegenüber 1,1 Milliarden im Vorjahr und erhöhte sich damit um den Faktor 4,5. Der Umsatz konnte jedoch, bedingt durch den Preisverfall im Markt, nur unterproportional um den Faktor 2,5 gesteigert werden. Der Preisverfall im Markt habe so tiefe Spuren im laufenden Geschäft bei Umsatz und Ergebnis hinterlassen.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Köln, Hagen
  2. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster

Insgesamt schloss das Berichtsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 6,9 Millionen DM gegenüber einem Jahresüberschuss von 8,8 Millionen DM in 1998.

Belastet wurde das Ergebnis auch durch die Kosten für den Ausbau und die Qualifizierung des technischen Service- und Logistikzentrums der Gesellschaft in Bonn für die breitbandige Internetzugangstechnologie. Ziel sei eine schnelle Realisationszeit beim Kunden und eine überlegene Bereitstellungskette.

"Wir sind mit dem 99er Ergebnis natürlich nicht zufrieden. Aber der Großteil der das Ergebnis belastenden Faktoren ist in die Zukunft gerichtet, deren Erfolgsbeiträge wir bereits im Jahr 2000 werden sehen können", so der TelDaFax-Vorstand.

Neben der Sprachtelefonie wird Fokus der heute vorgestellten neuen Unternehmensstrategie das Angebot von integrierten Breitbanddiensten für mittelständische Unternehmen sein, die am Handel über das Internet teilnehmen wollen. TelDaFax werde damit zum Partner für Application Service Provider und Content Provider auf Basis von SDSL-Technologie, so der Vorstand:

  • Von standardisierten Online-Shops bis hin zu komplexen elektronischen Marktplätzen, auf denen sich eine Vielzahl von Anbietern präsentieren, soll das Angebot reichen, das über den TelDaFax-Vertrieb bundesweit vermarktet werden soll.
  • In Zusammenarbeit mit Siemens wird TelDaFax im dritten Quartal 2000 einen breitbandigen Teilnehmeranschluß über SDSL-Technik anbieten können. Auch dieser Dienst richtet sich in erster Linie an den Geschäftskunden mit hohem Datenverkehr.
Darüber hinaus stellt der Vorstand noch eine Reihe weiterer Kooperationen und Unternehmensbeteiligungen vor:
  • Über eine Mehrheitsbeteiligung an der Netztel Plus Drillisch AG sei TelDaFax der Einstieg in den wachstumsträchtigen Mobilfunkmarkt gelungen. Hier wird das Unternehmen in Kürze mit einem eigenständigen Markenauftritt Mobilfunkdienste für die beiden Netze D1 und D2 anbieten. Alle verfügbaren Angebote sollen genutzt werden, um dem Kunden die Teilnahme am mobilen Internethandel (m-commerce) zu ermöglichen.
  • Die bereits Ende letzten Jahres mehrheitlich übernommene Tochtergesellschaft Demuth & Dietl + Co. sei als Distributor an über 1.500 Fachhändler in Deutschland eine gute Ergänzung zum Direktvertrieb der TelDaFax AG. Mit Demuth & Dietl sollen alle Produkte und Dienstleistungen der TelDaFax-Gruppe im Rahmen von Shop-in-Shop-Lösungen in Fachhandelsgeschäften bundesweit vermarktet werden.
  • Durch eine strategische Partnerschaft mit der Firma dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services AG will TelDaFax seinen Geschäftskunden das komplette Spektrum der Service-Rufnummern und innovativer Call-Center-Lösungen anbieten.
  • Über eine Kooperationsvereinbarung mit dem deutsch-schwedischen Energieunternehmen Vasa Energy, Hamburg, will TelDaFax künftig neben Telekommunikation auch Strom zu günstigen Preisen vermarkten. Nach einer Einführungsphase ist im Sommer die Gründung einer gemeinsamen Tochtergesellschaft vorgesehen.
"Wir haben TelDaFax komplett neu ausgerichtet. Die Festnetztelefonie bleibt weiterhin ein wichtiger Umsatzträger für uns, wird aber in seiner strategischen Bedeutung gegenüber unserem E-Commerce-Angebot zurückfallen. Unser Ziel ist es, mit unserer Sparte Internet der führende Anbieter von Business-to-Business-Komplettlösungen für die mittelständische Wirtschaft zu werden", erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Henning F. Klose.

Akquisitionen und Beteiligungen zur Stärkung des Internetgeschäftes seien geplant.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 88,94€ + Versand
  2. 168,89€ inkl. Versand (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test

Das Honor 10 unterbietet den Preis des Oneplus 6 und bietet dafür ebenfalls eine leistungsfähige Ausstattung.

Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test Video aufrufen
Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /