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Preisrecherche Handhelds - von Palm bis Cassiopeia

Auch Palm IIIc und Palm Vx sind bereits in Deutschland erhältlich. Nachdem Palm zur CeBIT endlich auch ein Modell mit Farbdisplay vorgestellt hat, kommt einmal mehr Bewegung in den Handheld-Markt. Was die verschiedenen Geräte – ob Palm, Windows CE, Psion oder Nokias Communicator – wirklich kosten, und welche derzeit in Deutschland erhältlich sind, soll die Preisrecherche-Handhelds klären.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Erscheinen von Palms Farb-Handhelds scheint an der Windows-CE-Konkurrenz nicht spurlos vorbeizugehen. Trotzdem sich Microsofts Windows CE bisher kaum gegen das PalmOS hat durchsetzen können, gibt es aber auch hier Geräte zu vernünftigen Preisen, die für manche Anwendungen besser geeignet sind als die Palm-Modelle. Nicht zuletzt Microsofts Ankündigung des Pocket-PC dürfte die Marktentwicklung einmal mehr spannend machen.

Doch nicht nur Handhelds mit Farb-Displays können Interesse wecken: Psion hat mit der Serie 5mx PRO und der abgespeckten Version zwei Geräte im Rennen, die durch ihren ganz eigenen Charme bestechen können. Nicht ganz so viel Wirbel verursacht der Nokia Communicator; trotzdem der Handy-PDA-Hybride dank neuer Software mittlerweile auch WAP-fähig und bei mobiler Datenkommunikation den anderen deutlich überlegen ist, steht er nur selten im Rampenlicht.

Grund genug, das Preisgefüge für die verschieden PDAs zu entflechten:

Casio Cassiopeia

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Casios Cassiopeia E-105G besitzt ein Farbdisplay mit bis zu 65.000 Farben, einem 131MHz-Prozessor und 32MB RAM. Als Betriebssystem kommt Microsofts Windows CE zum Einsatz.

Somit steht zum Verwalten von Adressen und Terminen sowie zum Bearbeiten, Versenden und Empfangen von E-Mails Microsoft Outlook zur Verfügung. Das Gerät verfügt über eine Infrarot-Schnittstelle und kann auch als Voice-Rekorder, Video-Abspielgerät oder zum Musikhören verwendet werden.

Der Cassiopeia E15G hingegen kommt nur mit 16MB RAM und Monochrom-Display daher.


(Preise vom 14.03.2000)

Compaq Aero

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Der Compaq Aero 1520 gehört zu den dünnsten mit WindowsCE laufenden Palm-Sized-PCs auf dem Markt. Integriert sind PIM-Anwendungen für Kontakte, Termine, Aufgaben und E-Mails. Die Akkus sollen bis zu 14 Stunden reichen, bis der Handheld mit Monochrom-Display wieder zur Wiederaufladung in die Docking-Station muss. Audio-Aufnahme und -Playback ist möglich; erweitert werden kann der Aero 1520 über einen CF-Card-Steckplatz.

Die 2000er Aero-Serie hingegen kommt mit Farbdisplay und verfügt, wie auch die kleinere Variante, über eine Infrarot-Schnittstelle.

Der Aero 8000 hingegen soll ein vollständiger, tragbarer Computer sein. Er bietet Merkmale wie Instant-On, eine lange Betriebsdauer und hohe Robustheit. Es lässt sich ein externer Monitor oder Projektor über den eingebauten VGA-Ausgang ansteuern, eingebaut ist ein 10"-DSTN-Bildschirm mit 256 Farben. Erweiterungen sind über zwei PC-Card-Steckplätze möglich, zur Kommunikation mit der Aussenwelt steht die obligatorische Infrarot-Schnittstelle zur Verfügung.

Anbieter Aero 1520 Aero 2130 Aero 2160 Aero 8000
Alternate(öffnet im neuen Fenster)   999,00 1129,00  
BLE Computer(öffnet im neuen Fenster) 718,49 946,49 1057,99 2215,99
CSM Computer(öffnet im neuen Fenster) 729,00 959,00 1075,00  
Cyberport.DE(öffnet im neuen Fenster)        
Digitalis(öffnet im neuen Fenster) 799,00 989,00 1149,00 2399,00
Eteque(öffnet im neuen Fenster) 799,00      
Media Markt(öffnet im neuen Fenster)        
Mix Computer(öffnet im neuen Fenster)   995,00    
MobilDirekt.COM(öffnet im neuen Fenster) 749,00 986,00 1055,00 2199,00
Propad.DE(öffnet im neuen Fenster) 769,00 999,00 1099,00 2349,00
Publix(öffnet im neuen Fenster)        
Saturn(öffnet im neuen Fenster)        
Software-Laden.DE(öffnet im neuen Fenster)        


(Preise vom 14.03.2000)

HP Jornada

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Der Jornada 620LX bietet ein Display mit einer Auflösung von 640*200 Pixeln und 256 Farben, eine Tastatur, 16MB RAM und 16MB ROM und Windows CE. Er verfügt über einen PC-Card-Slot vom Typ II, kann aber auch Compact-Flash-Karten verarbeiten. Zur Kommunikation mit anderen Geräten steht ein Infrarot-Port sowie eine USB-Schnittstelle zur Verfügung.

Der Hewlett-Packard-Palmtop-360LX hingegen hat ein hintergrundbeleuchtetes Monochrom-Display mit 16 Graustufen, besitzt nur 8MB RAM sowie ein 8MB ROM.


(Preise vom 14.03.2000)

Nokia Communicator

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Der Nokia Communicator 9110 ist deutlich mehr als ein Handy, bringt er doch neben der kleinen Tastatur auch Anwendungen wie Terminkalender, Adressbuch und Textverarbeitung mit, die zudem Windows-kompatibel sind. Über die Communicator-Software PC-Suite können die Dateien des mobilen Büros auf dem PC angezeigt werden, Sicherungskopien erstellt sowie Adressbuch- oder Terminkalender-Informationen und Daten zwischen PC und Communicator ausgetauscht werden.

Im Gegensatz zu allen anderen PDAs lässt sich der Communicator auch als Handy verwenden und kann sich dadurch ohne zusätzliches Zubehör mit dem Internet verbinden.


(Preise vom 14.03.2000)

Palm

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Der zur CeBIT vorgestellte Palm IIIc mit Farbdisplay ist mittlerweile in Deutschland erhältlich. Optisch wirkt der Palm IIIc wie ein herkömmlicher Palm III mit den Bedienknöpfen des Palm V. Nur das TFT-Display und der Schriftzug lassen erkennen, dass es sich hier um eine Neuentwicklung handelt. Mit Strom wird das Gerät, wie der Palm V, über einen eingebauten Lithium-Ionen-Akku versorgt, der bei "normaler" Benutzung zwei Wochen lang ohne zwischenzeitliches Aufladen auskommen soll. Die Speicherkapazität des Palm IIIc beläuft sich auf 8MB.

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Bei der Softwareausstattung hat sich durch die Farbfähigkeit des PDAs einiges geändert: Neben den bekannten Applikationen für Termine, Adressen, E-Mail und kurze Memos, die allesamt farbige Texte darstellen können, gibt es nun einen farbigen Taschenrechner, eine Synchronisation zu MS Outlook, ein elektronisches Fotoalbum, ein farbiges Backgammonspiel und AvantGo.

Der Palm Vx, der ebenfalls zur CeBIT für Deutschland angekündigt wurde, verfügt neben dem bekannten Graustufen-Display über 8 statt 2MB RAM und soll so den Palm V als Spitzenmodell ablösen.


(Preise vom 14.03.2000)

Psion

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Psion Serie 5mx Pro Das Flaggschiff von Psions Handheld-Computern besitzt wie der Revo einen 36MHz-ARM710T-RISC-Prozessor, der auch für Java-Anwendungen schnell genug ist, sowie 32MB RAM, zuzüglich einer 16MB-großen CompactFlash-Card. Der hintergrundbeleuchtete Touchscreen ermöglicht eine Darstellung der vollen VGA-Breite (16 Graustufen, 640x240 Pixel) und einen Stift zum Navigieren und Selektieren auf dem Bildschirm. Zur Texteingabe dient eine integrierte Tastatur. Als Anwendungen werden ein Browser, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Terminplaner etc. mitgeliefert. Die Einwahl ins Internet erfolgt entweder über ein Mobiltelefon oder optionales Modem.

Psion Revo
Der gestylte, Hemdtaschen-kompatible Psion Revo bringt zwar gerade mal 200g auf die Waage, bietet jedoch die bekannten EPOC-Anwendungen vom Terminkalender bis zum Webbrowser. Der Revo bietet zusätzlich einen Telefon-Manager, der den Austausch von Telefonnummern mit Mobiltelefonen ermöglicht. Zur Eingabe dient – neben der Tastatur – ein unbeleuchteter Touchscreen (125,3 x 48,7 mm / 480 x 160 Pixel). Das Herz des Revo ist ein 36MHz-ARM710T-Prozessor, für Programme und Daten stehen 8MB RAM zur Verfügung. Die Anbindung ans Internet erfolgt mit einem Infrarot-fähigen Handy mit integriertem Modem oder über das optionale "56K-Travel-Modem".


(Preise vom 14.03.2000)

IBM WorkPad

IBMs Workpads sind baugleich mit den entsprechenden Palm-Modellen. Das WorkPad c3 entspricht dabei dem Palm V, das WorkPad II der IIIer Serie von Palm. Auch die mitgelieferte Software entspricht den Palm-Modellen.


(Preise vom 14.03.2000)

[Von Sören Fuhrmann und Jens Ihlenfeld]


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