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Zusammenwachsen von TV und Internet wird begrüßt

Vier von fünf Onlinern beurteilen Medienkonvergenz positiv. Ob das Internet-TV in Zukunft nun eher dem lang gehegten Traum nach wirklichem TV-on-demand gerecht wird oder eher ein Super-Videotext mit Interaktionsfunktion wird, darüber beraten zur Zeit nicht nur Marketingexperten intensiv.
/ Andreas Donath
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Das Forsa-Institut hat in einer von Online Today beauftragten Untersuchung 518 Surfer befragt, wie sie das Zusammenwachsen der Medien beurteilen.

Jeder vierte Befragte (28 Prozent) begrüßt demnach das Zusammenwachsen der Medien und freut sich darauf, bald sein persönliches TV-Programm aus dem Netz herunterladen zu können. Eine Mehrheit von 56 Prozent kann sich Fernsehen aus dem Internet als Ergänzung zur bestehenden TV-Landschaft in Deutschland vorstellen. Damit sehen vier von fünf Onlinern (84 Prozent) der zukünftigen Medienkonvergenz positiv entgegen oder stehen ihr zumindest offen gegenüber. Nur 15 Prozent der Befragten möchten, dass das Fernsehen in Deutschland so bleibt, wie es ist.

Wie Online Today berichtet, stehen jüngere Onliner im Alter bis 39 Jahre dem Zusammenwachsen von Internet und TV noch positiver gegenüber als ältere Surfer. So freut sich knapp ein Drittel (29 Prozent) der jüngeren User darauf, in Zukunft sein persönliches TV-Programm aus dem Internet herunterladen zu können. Von den über 40-jährigen Surfern teilt ein Viertel diese Meinung.

Kommentar:

Ob die Vision des Internet-TV Realität wird, hängt nicht nur von der Verfügbarkeit von Breitband-Anschlüssen ab, sondern auch von den Einstiegskosten für Hardware und von den laufenden Gebühren. Denn eines ist sicher – kostenlos werden die Inhalte dann nicht mehr sein.


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