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RWE richtet "Haushalt der Zukunft" ein

Internet aus der Steckdose zum Angucken. Telefonieren über die Stromleitung, Internet und Steuerung von Hausgeräten durch die Steckdose, Sicherheitsüberwachung, Zählerfernablesung – das alles will RWE ermöglichen. Die entsprechende Technologie zeigt der Energieversorger jetzt in einer Demonstrationswohnung in Essen, die heute offiziell vorgestellt wurde.
/ Jens Ihlenfeld
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Interessenten, die sich über den digitalen Haushalt der Zukunft informieren möchten, können dies von April an: Dann soll das vollständig über Powerline vernetzte Demohaus für jedermann zugänglich sein.

Einige Kunden in Essen können die Technik bereits selbst testen. Im Rahmen eines Feldversuchs sind die ersten Haushalte sowie ein Unternehmen mit Powerline ausgestattet worden. Bis Anfang Juni erhalten 200 Privat- und Geschäftskunden die PLC-Technik. Die Ergebnisse des Pilotprojekts sollen schrittweise in die Weiterentwicklung von Geräten und Produkten einfließen. Schon jetzt will man in Geschäftsmodellen die Marktakzeptanz und Wirtschaftlichkeit der Technologie untersuchen.

"RWE arbeitet mit Hochdruck an der Fertigstellung von Produktangeboten insbesondere im Bereich von Internet- und Telefonie-Diensten" , sagte Manfred Remmel, Vorstandsvorsitzender der RWE Energie, heute in Essen: "Die Entwicklung erster Basisprodukte wird in etwa sechs Monaten abgeschlossen sein. Stimmt die zuständige Regulierungsbehörde der Freigabe der Frequenzen für den Wettbewerb zu, wollen wir voraussichtlich Anfang 2001 die ersten kommerziellen Produkte anbieten."


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