Rechner per Internet mit Atomzeituhr synchronisieren

Neuer Zeitdienst der PTB zur Synchronisation von Rechneruhren

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) schickt ihre Zeitsignale jetzt auch kostenlos übers Internet. Über zwei öffentlich zugängliche Zeitserver gelangen sie direkt von der Braunschweiger Atomuhr ins Netz. Wer die nötige Software besitzt, um das Network Time Protocol (NTP) nutzen zu können, kann die Uhr seines Computers auf die koordinierte Weltzeit stellen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Nutzung der beiden öffentlichen Zeitserver ptbtime1.ptb.de und ptbtime2.ptb.de soll nicht nur für private Anwender sondern vor allem für die Industrie oder Banken interessant sein. So kann in einfacher Weise auf die genaue Zeit der PTB zugegriffen werden, wenn z. B. zur Steuerung von Produktionsprozessen oder für Geldtransaktionen exakte Zeitdaten erforderlich sind.

Stellenmarkt
  1. (Junior) .NET Entwickler (m/w/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
  2. Cyber Security Manager (m/w/d)
    Jungheinrich AG, Hamburg
Detailsuche

Das Angebot ergänzt den Telefonzeitdienst der PTB, der Rechneruhren auch bisher schon über Telefonmodem und das öffentliche Telefonnetz mit der genauen Zeit versorgen konnte. "Doch der neue Weg bietet sich als eleganteste Methode an, weil der Anschluss ans Internet meist ohnehin vorhanden ist", erklärt Dr. Peter Hetzel, einer der Verantwortlichen für das Projekt. Einige Kunden seien auch daran interessiert, beide Angebote zu nutzen - zur Kontrolle.

Der Abruf der Zeitdaten ist einfach: Man lade sich die nötige Software zur Nutzung des Network Time Protokoll (NTP) aus dem Netz, füge dem Programm die Adressen der beiden PTB-Zeitserver (ptbtime1.ptb.de und ptbtime2.ptb.de) hinzu und der Rest geschieht automatisch.

Der einzige Unsicherheitsfaktor sind mögliche Zeitverzögerungen auf dem Weg durch das Netz, für die die PTB keine Verantwortung übernehmen kann. "Doch die Genauigkeit bleibt normalerweise immer unter 1/10 Sekunde", verspricht Dr. Dieter Sibold, der Zuständige für den PTB-Serverbetrieb.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /