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Buch.de erzielt Fehlbetrag von 6,1 Millionen DM

Zwei Vorstandsmitglieder gehen. Der Internetbuchhändler Buch.de AG hat sein 99er-Geschäftsjahr mit einem Verlust von 6,1 Millionen DM abgeschlossen.
/ Andreas Donath
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Der ursprünglich geplante Verlust vergrößerte sich durch höhere Werbeaufwendungen und die Kosten für den Börsengang, die direkt gegen das Eigenkapital verrechnet wurden. Erfreulicher war der Umsatz: Geplant waren ursprünglich 3,6 Millionen DM, erzielt wurden 4,5 Millionen DM.

Zum Jahresende zählte die Gesellschaft mehr als 85.000 Kunden - diese Zahl hat sich mittlerweile auf über 110.000 erhöht.

Für 2000 sind gut 11 Millionen DM Umsatz geplant.

In den nächsten Monaten will Buch.de darauf hinarbeiten, zu einem Medien- und Geschenkhaus zu werden. Die Kernkompetenz soll jedoch nach wie vor im Verkauf von Büchern über das Internet liegen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Offensichtlich gibt es hinter den Kulissen aber starke Differenzen über den zukünftigen Kurs. Die beiden Vorstände Hofacker und Tiemann scheiden zum April "auf Grund unterschiedlicher Sichtweisen über die künftige strategische Ausrichtung" aus dem Vorstand aus.


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