Abo
  • Services:

Verwirrung um PlayStation 2 - Problematische Hardware?

Mehr Gerüchte als Fakten

Sony ruft PlayStation-2-Speicherkarten nicht zurück, stoppt aber - wie es scheint - die Auslieferung von 260.000 online bestellten Konsolen. Zwar hat Sony America mittlerweile eine angeblich von Sony Japan gestartete Rückrufaktion für die beigepackten 8MB-Speicherkarten gegenüber der US-Presse dementiert, doch die Gerüchte über Probleme mit der PlayStation 2 reißen nicht ab.

Artikel veröffentlicht am ,

Gegenüber Next Generation bzw. Daily Radar und einigen Konsolen-Websites hat Sony Computer Entertainment America die durch das Netz geisternden Berichte über eine Rückrufaktion dementiert, wies jedoch auf einen zehntägigen Lieferstopp für separat zu erwerbende Speichermodule hin.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Essen
  2. altona Diagnostics GmbH, Hamburg

Kurze Zeit später behaupten Online-Gaming-Sites wie Gaming-Age, dass Sony Japan die Auslieferung der vorbestellten 260.000 PlayStation-2-(PS2)-Konsolen gestoppt hat. Mittlerweile wurden in Japan 720.000 Stück verkauft.

Die Ursache der ganzen Aufregung ist ein von mehreren renommierten Online-Publikationen bestätigtes Problem mit zumindest einigen der bisher ausgelieferten Speicherkarten. Dieses führt beim Sichern von Spielständen z.B. im Autorennspiel Ridge Racer 5 dazu, dass die zum Abspielen von DVD-Filmen benötigten und ebenfalls auf der Speicherkarte liegenden Dateien gelöscht werden. Sie lassen sich zwar mit der mitgelieferten Utility-Disk wiederherstellen, doch bisher hat Sony keine Lösung angeboten.

Während das eben beschriebene Problem eher mit den Speicherkarten selbst zu tun hat als mit der PlayStation-2-Technik, gibt es auch noch Berichte über gravierende Hardware-Probleme durch Überhitzung der Chips. Sony hat diese bisher weder dementiert noch bestätigt. Bis jetzt sieht es eher so aus, als ob es sich dabei nur um Gerüchte handelt, zumal bisher in keinem der spärlichen PS2-Tests im Internet über ein deutliches Hitzeproblem zu lesen ist.

Kommentar:
Kein Wunder, dass sich Meldungen über echte und fiktive Probleme rasend schnell über den Erdball verbreiten - für das große Interesse an der Konsole hat Sony selbst gesorgt und einen regelrechten Hype ausgelöst, der seinesgleichen sucht. Das Ergebnis ist ein unglaublicher Rummel, in dem Fakten auf der Strecke bleiben. Bleibt nur das Abwarten auf ein Statement der wortkargen Sony-Zentrale aus Japan.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Show (2018) - Test

Wir haben den neuen Echo Show getestet. Der smarte Lautsprecher mit Display profitiert enorm von dem größeren Touchscreen - im Vergleich zum Vorgängermodell. Die Bereitstellung von Browsern erweitert den Funktionsumfang des smarten Displays.

Amazons Echo Show (2018) - Test Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


      •  /