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IDC erwartet starkes Wachstum des Thin-Client-Marktes

Marktforschungsunternehmen prognostiziert über eine Million ausgelieferte Geräte

Laut dem Marktforschungsunternehmen International Data Corporation (IDC) wird der Markt für Thin-Clients auch in diesem Jahr stark wachsen, bis zum Jahresende sollen fast 1,3 Millionen Geräte verkauft werden. Während das Wachstum in diesem Marktsegment 1999 bereits bei 90 Prozent gelegen hat, sollen es 2000 immer noch beachtliche 80 Prozent sein.

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"Der weltweite Markt für Unternehmens-Thin-Clients erfährt starkes Wachstum", sagte Eileen O'Brien, Director of IDC's Enterprise Thin Clients Research Program. "Es wird erwartet, dass viele Faktoren das Wachstum vorantreiben, am bedeutendsten ist die Integration des Terminal Servers in Windows 2000."

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Den von Microsoft in Windows 2000 integrierten Terminal Server sieht O'Brien als Zeichen dafür, dass die Redmonder ihre Thin-Client-Strategie erneuert haben. Doch nicht nur Windows 2000 sieht sie als Wegbereiter für Thin Clients: "Zusätzliche Technologie-Entwicklungen wie Linux, Embedded NT, drahtlose Netzwerke und Flachbildschirme werden das Marktwachstum ebenfalls helfend stimulieren", so Eileen O'Brien.

Derzeit hätten drei Hersteller - Wyse, IBM und NCD - den ganzen Thin-Client-Markt im Griff. Zusammen liegt ihr weltweiter Marktanteil bei 70 Prozent, wobei Wyse mit 38 Prozent den Löwenanteil für sich verbuchen kann. IBM und NCD folgen laut IDC mit je 16,5 Prozent gleichauf. Den mit 70 Prozent größten Teil der verkauften Thin-Clients machten 1999 Windows-Terminals aus, IDC prognostiziert jedoch eine starke Konkurrenz durch Linux-basierte Thin-Clients, da seit Ende 1999 und Anfang 2000 zahlreiche Geräte mit dem alternativen Betriebssystem auf den Markt gekommen sind.

Trotzdem würden Windows-basierte Thin-Clients nicht von der Linux-basierten Konkurrenz verdrängt werden, da die Mitarbeiter von Unternehmen die gewohnten Unternehmens-Anwendungen auch auf Thin-Clients einsetzen wollen. Das könnte sich jedoch ändern, sobald entsprechende Alternativen für Linux existieren.



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