BSD-Entwickler bündeln Kräfte
Das neue Unternehmen soll BSD auf promoten und sich auf die Weiterentwicklung von BSD konzentrieren. Der Merger der beiden Codes soll innerhalb von einem Jahr eine neue eigenständige Distribution hervorbringen, die weiterhin unter dem Namen FreeBSD und dem Open-Source-Modell angeboten werden soll.
Einige kommerzielle Treiber und Komponenten, die mit einem NDA belegt sind, bleiben aber unter der ausschließlichen Kontrolle von BSD und sollen so den Unterschied zwischen dem freien FreeBSD und der kommerziellen BSD/OS-Variante ausmachen.
Die weitere Entwicklung an BSD sollen David Greenman, bisher Principal Architect FreeBSD, und Mike Karels, Chief Systems Architect bei BSDI, gemeinsam vorantreiben. Zudem sollen die BSDI-Entwickler in Zukunft an FreeBSD mitwirken, das auch den Kern des kommerziellen BSD/OS darstellen wird.
Aber auch NetBSD und OpenBSD sind eingeladen, ihren Teil zum neuen FreeBSD beizutragen sowie von der teilweisen Freigabe des BSD/OS zu profitieren. So soll jedes Open Source in Zukunft in der Lage sein, auf den BSDI Code zuzugreifen.
BSD wird auf Grund des schnellen TCP/IP-Stacks bevorzugt in High-Performance-Webservern eingesetzt.
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