• IT-Karriere:
  • Services:

SGI verkauft Cray Vektorsupercomputer Business

SGIs Cray-Aktivitäten gehen an Tera Computer Company

SGI verkauft sein Geschäftsfeld mit Cray-Supercomputern. Das Unternehmen wird die gesamten Cray-Aktivitäten - inklusive der Vektor-Produktlinien Cray-SV1 und Cray-T90, der Massivparallel-Linie Cray-T3E, zugehöriger Services und Fertigungsstätten - im Austausch gegen Cash, Cash-Äquivalente und Aktien an die Tera Computer Company veräußern. Hierauf haben sich die beiden Unternehmen vertraglich geeinigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Durch den Verkauf des Cray-Business will sich SGI besser auf seine neuen Wachstumsziele im Technical-Computing-Markt fokussieren, die das Unternehmen über die Weiterentwicklung seiner vereinheitlichten, skalierbaren NUMA-Architektur sowie über die Entwicklung und Vermarktung eines breiten Spektrums technisch-wissenschaftlicher Anwendungen realisieren will. Durch den Verkauf der Cray-Aktivitäten sei das Unternehmen in der Lage, seine Ressourcen, Technologien und zukünftigen Plattformen konsolidiert auf eine einheitliche Linie von Lösungen auszurichten.

Stellenmarkt
  1. IDS GmbH, Region Nord-/Ostdeutschland
  2. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig

SGI hatte die Pläne bezüglich seiner Vektorcomputer-Aktivitäten bereits im Sommer 1999 bekannt gegeben. Der Verkauf dürfte, nachdem die dafür üblichen rechtlichen Regelwerke durchlaufen sind, innerhalb der nächsten 60 Tage wirksam werden.

Details hinsichtlich der finanziellen Seite gaben die beiden Vertragspartner nicht bekannt.

Nach Wirksamkeit der Transaktion wird Tera die Eigentumsrechte an sämtlichen Cray-Supercomputerlinien, zukünftigen Cray-Vektorprodukten (einschließlich des Cray-SV2-Systems) sowie an drei Facilities in Chippewa Falls in Wisconsin erhalten. Ebenso sind die bestehenden Service-Verträge Bestandteil der Transaktion. Den etwa 800 Mitarbeitern, die derzeit innerhalb SGIs Cray-Business tätig sind, wird Tera ein adäquates Übernahmeangebot unterbreiten.

SGI behält allerdings die exklusiven Rechte an seiner Technologie der modularen, hochgradig skalierbaren Systemarchitektur NUMA (Non Uniform Memory Access), einschließlich der darauf aufsetzenden aktuellen und zukünftigen Produkte sowie deren Unterstützung durch Software-, System- und Service-Ingenieure und entsprechender Operationen in den Betriebsstätten in Chippewa Falls und Eagan. Unberührt vom Verkauf bleiben insbesondere als derzeitige NUMA-Produkte die Server SGI Origin sowie die HighEnd-Visual-Workstation-Linie Silicon Graphics Onyx2.

Im Januar 1999 kündigte SGI seine Server-Strategie mit einer erweiterten MIPS-Prozessor-Roadmap und der Entwicklung skalierbarer Server auf Basis von Intel-Prozessoren der 64-Bit-Architektur IA-64 an. Das Unternehmen will noch innerhalb dieses Jahres Systeme ankündigen, bei denen auf der Basis dieser Prozessortechnologien die nächste NUMA-Architektur-Generation sowie Clustering-Technologien verwirklicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

    •  /