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MailJack meldet ISDN-Nutzern kostenlos eingegangene E-Mails

Informiert per Datenanruf immer über die Zahl der eingegangenen E-Mails. Das neue MailJack(öffnet im neuen Fenster) Messaging-System der equinux AG informiert seit heute im Pilotversuch kostenlos über den Eingang neuer E-Mails – auch wenn der Computer gerade offline ist. Nötig sind dazu nur ein normaler Euro-ISDN-Anschluss und ein Windows-PC mit ISDN-Karte. Linux- und Mac-Versionen sollen folgen.
/ Christian Klaß
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Das MailJack-Paket setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Auf der Anwender-Seite wird ein MailJack Client auf dem PC installiert, der den S0-Bus des ISDN-Anschlusses überwacht und auf den Anruf des MailJack Serversystems der equinux AG wartet, das regelmäßig die POP3-Mailbox des Nutzers auf neue Nachrichten überprüft.

Der Datenanruf des Servers wird jedoch nicht angenommen, sondern nur die MSN des Anrufers protokolliert, aus der die Client-Software die Zahl der eingegangenen Mails herauszieht. MailJack zeigt in einem Pop-up-Fenster die Anzahl der neuen E-Mails an, die anschließend mit dem normalen E-Mail-Programm abgerufen werden können.

Selbst wenn der PC ausgeschaltet ist, wird dabei kein Telefon klingeln, da es sich um einen Datenanruf handelt. MailJack kann mit allen POP3-Postfächern benutzt werden, die über das Internet zugänglich sind.

Dieser innovative Service ist kostenfrei und richtet sich an alle, die sich keine Standleitung leisten können, aber dennoch auf neue E-Mails lauern. Das MailJack-Programm für Windows kann auf der MailJack-Website heruntergeladen werden. Der Linux Client erscheint Ende März, eine Mac-Lösung ist in Planung.

Für die nächsten Wochen hat equinux zusätzliche Dienste auf Basis der MailJack-Technologie in Aussicht gestellt, die den täglichen Umgang mit dem Internet weiter erleichtern sollen. "MailJack ist nur der Anfang: Ziehen Sie sich warm an!", heißt es bedeutungsschwanger in der Pressemitteilung.

Kommentar:
Eine nützliche Idee, die vor allem für diejenigen eine Kostenersparnis bedeutet, die unablässig nach E-Mails Ausschau halten. Den Nutzer freuts, die Telekom wirds ärgern...


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