TimeSys stellt Echtzeit-Linux vor
Durch die Erweiterung des eigentlichen Betriebssystems sollen Entwickler Echtzeit-Systeme bauen können, die eine von Linux her gewohnte Verlässlichkeit und Stabilität bieten, betont TimeSys. Selbst wenn ein einzelner Echtzeit-Prozess abstürzt, sollen die restlichen Prozesse und der Kernel davon unbeeinflusst bleiben. Entwickler können zudem einen Layer namens RTAI (Real-Time Applications Interface) integrieren, der eine hohe Leistung bei geringen Ressourcen bieten soll. TimeSys stellt Linux/RT ab April kostenlos für x86- und PowerPC-Architekturen zum Download über das Internet oder gegen einen Unkostenbeitrag auf CD-ROM zur Verfügung. Zusätzlich werden kostenpflichtige Echtzeit-Anwendungen, Training, Beratung und Programmierdienste angeboten.
Die Linux/RT-Distribution baut auf verschiedenen Echtzeit-Technologien aus der Linux-Community auf und erweitert diese laut TimeSys. Dazu zählen der Echtzeit-Kernel der Carnegie Mellon Universität, das RTAI (Real-Time Applications Interface) von DIAPM und RED Linux von der University of California at Irvine.
TimeSys entwickelt derzeit Software für Zeitanalyse, Simulation und Modellierung für Echtzeit-Systeme mit einzelnen Prozessoren bis hin zu verteilten Rechennetzwerken. Ebenfalls in Entwicklung ist eine Echtzeit-Java-Virtual-Machine, die Suns Real-Time-Java-Spezifikation unterstützt. TimeSys ist ein Mitglied der Real-Time-Java-Experts-Group von Sun.
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