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Laufen Prepaid-Cards Verträgen den Rang ab?

connect-Umfrage: Guthaben-Karten beliebter als Mobilfunk-Verträge

Die Beliebtheit von Prepaid-Karten, mit denen Handy-Nutzer ein bestimmtes Gesprächsguthaben ohne Vertragsbindung bei einem Mobilfunkanbieter abtelefonieren können, wird in den kommenden Monaten weiter wachsen. Das zeigen die Ergebnisse einer Repräsentativ-Umfrage der Zeitschrift "connect", die das Berliner Forsa-Institut unter 1.000 Bundesbürgern durchgeführt hat.

Artikel veröffentlicht am ,

Danach geht eine relative Mehrheit von 39 Prozent der Befragten davon aus, dass sich in Zukunft mehr Menschen für eine Prepaid-Card entscheiden werden als für einen Vertrag mit Bindungsfristen. Ein Drittel der Befragten sieht die Dominanz der klassischen Vertragsform bei Neuabschlüssen auch in Zukunft ungebrochen.

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Auch wenn die Spielräume für den Preiskampf bei den Festnetz-Telefonaten als weitgehend ausgeschöpft gelten: Günstige Tarife sind noch immer das Ausschlag gebende Kriterium bei der Wahl der Telefongesellschaft. Ein ähnliches Ergebnis habe schon eine Umfrage ergeben, die "connect" vor einem Jahr erhoben hat.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für eine Telefongesellschaft ist nach der aktuellen Befragung eine gute Verbindungs- und Sprachqualität. An dritter Stelle stehen ein freundlicher Umgang mit Kunden sowie einfache Rechnungen. Merkmale wie eine Vielzahl von Verkaufs- und Beratungsstellen, das Angebot von Zusatzdiensten, eine gute Hotline und überzeugende Werbung spielen demgegenüber nur eine untergeordnete Rolle.

Ein klares Ergebnis brachte die "connect"-Forsa-Umfrage auf die Frage, welcher Hersteller von Mobiltelefonen die Trends im Handy-Markt setzt: Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Deutschen stuft Nokia als den Innovationsführer der Branche ein. Die Marke trifft insbesondere bei jüngeren Jahrgängen auf Zustimmung. Etwa jeder Sechste hält Siemens für den Trendsetter unter den Handy-Herstellern. Vier Prozent messen diese Rolle dem amerikanischen Produzenten Motorola bei. Zwei Prozent sagen, die fortschrittlichsten Geräte kommen von Ericsson.



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