• IT-Karriere:
  • Services:

Mittelstand rüstet sich für das Online-Zeitalter

39 Prozent der Mittelständler wollen E-Business betreiben

Mittelständische Unternehmen drängen vehement ins Internet. Dies ist das Ergebnis einer Studie zum Thema E-Business und Mittelstand, die das Wirtschaftsmagazin Impulse zum zweiten Mal nach 1999 durchgeführt hat.

Artikel veröffentlicht am ,

Befragt wurden 1.500 repräsentativ ausgewählte Firmen mit einer Betriebsgröße von zehn bis 500 Mitarbeitern. Aus der Studie geht hervor, dass 94 Prozent der mittelständischen Unternehmen schon heute einen Internetzugang haben. Die Mehrheit (83 Prozent) nutzt diesen aber nur "passiv", beispielsweise zum Versenden von E-Mails und zu Recherchezwecken.

Stellenmarkt
  1. PAUL HARTMANN AG, Heidenheim an der Brenz
  2. ABO Wind AG, Wiesbaden

Derzeit hält noch jeder fünfte mittelständische Firmenchef eine eigene Homepage für verzichtbar. Heute nutzen immerhin 16 Prozent der Unternehmen die Möglichkeiten des elektronischen Handels, 1999 waren es erst elf Prozent. In Zukunft werden es aber noch deutlich mehr sein. Nach der Studie planen 39 Prozent der heutigen "passiven" Online-Nutzer, in Kürze ins elektronische Business einzusteigen. Spitzenreiter bei der Erschließung des E-Business sind kleinere Firmen mit höchstens 49 Mitarbeitern: Von ihnen wollen 41 Prozent künftig Geschäfte über das Netz abwickeln.

Deutlich realistischer als 1999 schätzen heute die Firmenchefs den Zeitpunkt des Break-even ein. Zugenommen hat der Anteil derer, die allenfalls in zwölf bis 24 Monaten einen Profit erwarten (37 Prozent im Vergleich zu 28 Prozent in 1999). Und sogar fast jeder vierte Firmenchef (23 Prozent) glaubt heute, dass seine digitalen Aktivitäten "bis auf weiteres oder wahrscheinlich nie" Profit abwerfen werden, und das trotz verbesserter Erfolgsaussichten des E-Business im Vergleich zu den Anfangstagen. 1999 teilten nur acht Prozent diese skeptische Haltung.

Als größtes Potenzial wird neuerdings die verbesserte Kommunikation mit Kooperationspartnern, Kunden und Zulieferern gewertet. Demgegenüber haben sich die Erwartungen an die Vertriebsmöglichkeiten des Web reduziert: 1999 erhoffte sich noch gut die Hälfte der Befragten in dieser Hinsicht Verbesserungen, heute sind dies nur 40 Prozent der Unternehmer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Overwatch Legendary Edition für 18,99€, No Man's Sky für 20,99€, Star Wars Jedi...
  2. (aktuell u. a. Asus VG248QZ Monitor für 169,90€, Edifier R1280DB Lautsprecher 99,90€)
  3. 0,99€ (danach 7,99€/Monat für Prime-Kunden bzw. 9,99€/Monat für Nicht-Prime-Kunden...
  4. (u. a. Stirb Langsam 1 - 5, Kingsman 2-Film-Collection, Fight Club, Terminator)

Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /