Motorola bei der Handy-Entwicklung zwei Jahre im Rückstand

Motorola-Vertriebsmanager Ohlsson im Interview mit connect

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Connect äußert sich Henning H. Ohlsson, der Leiter der Consumer Solutions Group Motorola GmbH, kritisch über den Stand seines Unternehmens bei der Handy-Entwicklung. "Motorola hinkt im Handy-Geschäft rund zwei Jahre hinterher", so Ohlsson.

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Der Grund dafür sei hauptsächlich in der mangelnden Weiterentwicklung der Produkte zu suchen. "In Deutschland hatte Motorola früher mehr als 40 Prozent Marktanteil. Das führt dazu, dass man nicht mehr hinhört, sich nicht mehr um verlässliche Partner bemüht, nicht auf die Mitbewerber schaut, und dann sukzessive Marktanteile verliert." Zudem seien die Investitionen im Kundenbereich viel zu niedrig gewesen, sodass ein Hersteller wie Nokia, der die Wichtigkeit des Consumer früher erkannt habe, die Führungsposition übernehmen konnte.

Mittlerweile sei der Trend bei Motorola aber wieder positiv. So habe der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller seinen Anteil am deutschen Handymarkt in der Zeit von Januar bis Dezember 1999 von 6 auf 17 Prozent steigern können. Nach zukünftigen Zielen befragt, sagte Ohlsson: "Jeder Vierte in Deutschland soll ein Motorola-Gerät haben." Hinzu kämen eine klarere Ausrichtung auf verschiedene Kundengruppen und höhere Investitionen in den Markennamen.

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