Abo
  • Services:

Arbeitsministerium: IT-Fachkräftemangel inländisch decken

Ausländische Arbeitnehmer erst an zweiter Stelle

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Gerd Andres, hat Forderungen der Wirtschaft, den Fachkräftemangel der IT-Branche im Ausland zu decken, zurückgewiesen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Kritik, der Bedarf an EDV-Fachkräften könne hier zu Lande nicht gedeckt werden, sei nicht ausreichend durch Zahlen belegt. Andres erklärte: "Ohne dass ein konkreter Bedarf festgestellt wird, werden wir die Bedingungen des deutschen Arbeitserlaubnisrechts nicht einfach über Bord werfen. Wer EDV-Spezialisten aus dem Ausland beschäftigen möchte, soll diesen Bedarf konkret nachweisen."

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, München

Derzeit liefen bereits Maßnahmen an, um die Engpässe im EDV-Bereich auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beheben. Im Rahmen der Vereinbarung aus dem Bündnis für Arbeit, den Fachkräftemangel zu beheben, habe man unter anderem die Anstrengungen erhöht, Fachkräfte aus- und weiterzubilden.

So sei die Zahl der Weiterbildungsplätze im EDV-Bereich in den Jahren 2000 bis 2003 um 5.000 auf 35.000 Plätze pro Jahr erhöht worden. Im vergangenen Jahr seien in diesem Bereich eine Milliarde DM in Weiterbildungsmaßnahmen investiert worden.

Die Teilnehmer des Bündnisses für Arbeit haben sich verpflichtet, die Ausbildung in den neuen IT- und Medienberufen innerhalb der nächsten drei Jahre auf 40.000 Plätze zu steigern. Hinzu kommt, dass Ende Dezember 1999 nach den Arbeitsamtstatistiken rund 31.000 arbeitslose EDV-Fachkräfte eine Beschäftigung suchten. Um einen genaueren Überblick über den tatsächlichen Bedarf an EDV-Spezialisten zu bekommen, wurde eine Arbeitgruppe unter Federführung des Bundesbildungsministeriums eingesetzt, die dieser Frage nachgehen soll.

Das Ministerium betonte, dass bereits in den vergangenen Jahren die Zulassung ausländischer Wissenschaftler und Fachkräfte zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert worden ist. Bestehe ein öffentliches Interesse an deren Beschäftigung, erhalten sie bereits heute eine Arbeitserlaubnis. So wurden beispielsweise im Jahr 1998 insgesamt 581 Arbeitserlaubnisse an ausländische Fachkräfte erteilt. Lediglich 15 Anträge seien abgelehnt worden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. (u. a. GTA V für 16,82€ und The Elder Scrolls Online: Morrowind für 8,99€)
  3. (u. a. Define R6 für 94,90€ + Versand, Zotac GeForce GTX 1080 Ti Blower für 639€ + Versand...
  4. (u. a. HP Omen 17.3" FHD mit i7-8750H/8 GB/128 GB + 1 TB/GTX 1050 Ti 4 GB für 1.049€ statt 1...

Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /