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Dufte Zukunft - GMD stimuliert die Nase

VR-Software Avango stimuliert jetzt auch die Nase. Nach mehr als einem Jahrzehnt Forschung in der Virtual Reality (VR) scheint die Forschung die Stimulation des Geruchssinns für duftende und damit künstliche Welten auch olfaktorisch glaubwürdiger zu machen. Schließlich nehmen wir unsere Umwelt nicht nur durch Sehen, Hören und Fühlen wahr.
/ Christian Klaß
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Der Geruch der virtuellen Welt soll durch eine in der GMD entwickelte Software namens Avango möglich werden, die auch Vibrationen und Geräusche liefern kann. Avango kann unterschiedliche Displaykonfigurationen ansteuern, von einkanaligen Wand-Projektionssystemen bis zu sechskanaligen Caves (VR-Räume) – seit neuestem auch Hardware, die Düfte erzeugt.

Die GMD-Forscher haben Avango eigenen Aussagen zufolge bereits mit unterschiedlichsten Anwendungen aus mehreren Wissenschaftsdisziplinen erfolgreich getestet, etwa dem Automobilbau, der Medizin sowie der Öl- und Gasexploration.

Sie sehen in der Entwicklung hauptsächlich einen wirtschaftlichen und ausbildungstechnischen Nutzen, wie man an ihren Beispielen sieht: "Während der Entwicklung neuer Autos können Kostrukteure und Designer in ihren Entwürfen Platz nehmen und den Geruch der Ledersitzbezüge einatmen, Übungen für Katastropheneinsätze werden realistischer; wer eine künstliche Landschaft betritt, dem steigen Gras- und Blumendüfte in die Nase" , heißt es in der Presseerklärung.

Erstmals vorgeführt bzw. riechbar werden soll die mit Avango verwaltete virtuelle Duftwelt auf dem CeBIT-Stand der GMD in Halle 16, Stand D 59.


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