Deutsche Bank legt zwei regionale Internet-Fonds auf
Investiert werden soll in vorbörsliche Internetfirmen in den USA. Gleichzeitig will man natürlich umfangreiche Beratungsdienstleistungen für den deutsch-europäischen Markteintritt liefern.
"E-millennium 1" wird vor allem im "Business to Business" (B2B)-Bereich investieren. Die Geschäftsmodelle sollen teilweise zusammen mit den industriellen Co-Investoren entwickelt und börsenreif gemacht werden. Ebenso wird der Fonds aber auch in unabhängig vom Investorenkreis entwickelte "StartUps" investieren.
Industrielle Investoren sollen – wo opportun und gewünscht – ihr Branchennetzwerk einbringen, um die typischerweise verlustbringenden Anlaufphasen zu verkürzen. Weiterhin wird der Fonds in den Gebieten "media-convergence", "wireless applications" und selektiv im "Business to Consumer"-Bereich tätig werden.
Der Fonds wird seinen Sitz in München und eine Repräsentanz in San Francisco haben. Chief Executive Officer von "e-millennium 1" ist Dr. Tillmann-Christoph Lauk – bisher Bereichsvorstand für strategische Konzernplanung und strategisches Controlling bei der Deutschen Bank. Der Fonds wird mit Ende des ersten Quartals seine Tätigkeit aufnehmen.
E-millennium 2 ist ein Schwesterfond für Asien und soll zur Mitte des Jahres aktiv werden. Das "e-millennium"-Fond-Konzept steht unter der Schirmherrschaft des Sprechers des Vorstandes der Deutsche Bank AG, Dr. Rolf-Ernst Breuer. Betreut wird es durch seinen Vorstandskollegen Hermann-Josef Lamberti – neben seinem Ressort zuständig für die Steuerung der gesamten E-Business-Aktivitäten der Deutsche Bank Gruppe.
Durch die innovative Investitionsstrategie der Fonds sollen zwei Dinge erreicht werden: Erstens werde der derzeitige Entwicklungs- und Erfahrungsvorsprung der US-Wirtschaft im Internet-Bereich für die Beteiligten gewinnbringend genutzt. Zweitens sollen komplementäre Stärken der regionalen Industriepartner für die unmittelbar bevorstehende Globalisierung der "digitalen Ökonomie" mobilisiert und gewinnbringend integriert werden, so die Deutsche Bank.



